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Stadionbad Köln

Laut Vergleich: Kölner Freibäder deutschlandweit am teuersten

Die Kölner Freibäder sind laut eines Vergleich des Internetportals Holidaycheck deutschlandweit am teuersten. Das Portal hat dazu die Preise in Freibädern von großen Städten in Deutschland verglichen. Dabei war der Eintritt in keiner Stadt so teuer, wie in Köln. Die Preise in den Freibädern fielen sehr unterschiedlich aus. (Foto: B. Horn / KölnBäder GmbH)

Freizeitaktivitäten sind für Familien häufig ein teures Vergnügen geworden. Wer mit Kindern unterwegs ist, zahlt für Ausflüge in Freizeitparks in den Zoo oder bei der Kirmes schnell eine dreistellige Summe. Ein Ausflug ins städtische Freibad ist dagegen eine kostengünstige Alternative. Doch auch hier sind die Eintrittspreise zuletzt gestiegen. Diese Übersicht zeigt, wie viel Eintritt man im Vergleich zahlen muss.

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  • Besonders günstig ist der Eintritt in Freibäder demnach in Essen, Duisburg und Hannover. Hier kostet eine Tageskarte für Erwachsene 4 Euro. Kinder zahlen 2 Euro bzw. 2,5 Euro.
  • In den Freibädern in Dortmund zahlen die Besuchen 4,5 Euro Eintritt, Kinder zahlen 3 Euro. Eine Familienkarte kostet 11 Euro.
  • Die Freibäder in Berlin kosten 5,5 Euro Eintritt und 3,5 Euro für Kinder. Familienkarten (2 Erwachsene / 2 Kinder) kosten 10 Euro.
  • Der Eintritt in Köln beträgt der Freibad-Eintritt für Erwachsene 6,30 Euro. Kinder zahlen 4,2 Euro. Das ist mehr, als Erwachsene in Duisburg oder Essen bezahlen.

Warum ist es in Köln im Vergleich teurer?

Freibäder machen generell Verlust und können in allen Städten nur durch kräftige Zuschüsse betrieben werden. Der Verlust pro Besucher betrug bei den KölnBädern im Jahr 2022 7,42 Euro. Das heißt zum Eintritt von 6,3 Euro muss die Stadt nochmaql 7,42 Euro hinzuschießen, damit die Kosten für den Besuch gedeckt sind.

  • In Köln haben die KölnBäder in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro investiert, um die Bäder zu sanieren oder zu erweitern.
  • Mit dem Lentpark wurde ein kombiniertes Eis- und Schwimmbad gebaut, mit Sauna und einer Natursee-Anlage im Außenbereich. Auch das beliebte Stadionbad wurde komplett umgebaut und erneuert.
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Nach Corona und den anschließend gestiegenen Energiekosten standen die Bäder finanziell unter Druck. Zum Teil mussten harte Einsparungen gemacht werden. So gab es unter anderem die Vorgabe, 15 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Unter anderem wurden die Becken später aufgeheizt.

Laut Lagebericht der KölnBäder gab es 2022 insgesamt 806.058 Besucher in den Kölner Freibädern. Der Verlust der KölnBäder lag 2022 bei knapp 19 Millionen Euro.

Was kosten die Schwimm- und Strandbäder im Kölner Umland?

Am Strandbad Otto-Maigler-See zahlen Erwachsene 6 Euro und Kinder zwischen 3 und 13 Jahren 3 Euro. Am Black Foot Beach Strandbad am Fühlinger See zahlen Erwachsene wie in den Kölner Freibädern 6,3 Euro. Im Waldbad Dünnwald zahlen Erwachsene 7 Euro, der Eintritt für Kinder beträgt 4 Euro.

Neu sind zwei Badestellen am Fühlinger See, an denen man kostenlos schwimmen kann.

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