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11 Kölner Traditionsgeschäfte, die wir schmerzlich vermissen

Da werden Erinnerungen wach: Wenn wir die Kölner Innenstadt von früher mit der von heute vergleichen, dann hat sich sehr viel getan. Einiges ist positiv, andere Sachen empfinden viele als negativ.

Wir wollen gar nicht zu viel schlecht machen oder jammern, allerdings gibt doch so einige Geschäfte, die zu unserer Kindheit Institutionen waren, an die wir viele Erinnerungen haben – und die heute leider verschwunden sind. Wir haben euch außerdem die passenden Artikel zu den einzelnen Geschäften verlinkt.

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Feldhaus auf der Schildergasse
Das Geschäft auf der Schildergasse mit dem großen Steiff-Teddybären in der Eingangstür. 2006 musste das Geschäft schließen, die Konkurrenz durch Internet und große Ketten war zu mächtig.

Jeans Palast auf der Schildergasse
2016 schloss der kultige Laden nach 38 Jahren. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert, das Haus abgerissen.

Eisen Britz in Kalk
Der Laden auf der Kalker Hauptstraße musste 2011 nach 93 Jahren schließen. Damals waren es vornehmlich die großen Baumärkte, die dem Fach-Geschäft Konkurrenz machten.

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Das Dreh-Restaurant im Colonius
Ist leider seit langer Zeit geschlossen, schon seit 1994 fand sich kein Pächter mehr. Zeitweise wurde die Fläche über dem Restaurant als Diskothek genutzt. Auch künftig wird sich hier wohl nichts mehr tun, denn die Kosten für einen Umbau, Brandschutz und neue Aufzüge wären zu teuer – und die Stadt Köln möchte sich nicht beteiligen.

Das Bierdorf
Jeder, der in den 80er Jahren im Kölner Nachtleben unterwegs war, wird sich an diese unterirdische Kneipenstadt erinnern: War damals unter den heutigen Opernpassagen und Kölns Partystadt. Eine Ansammlung von 17 Kneipen und Cafes, einer Diskothek und eigener Währung, dem Colon.

Modehaus Jacobi
Wurde 1893 in Köln eröffnet, musste im April 2017 endgültig schließen. Mehr als 100 Angestellte verloren ihre Arbeit.

La Päd
Das Traditionslokal an der Breite Straße musste 2012 nach 55 Jahren für immer dicht machen.

Wild und Geflügel Brock
Musste nach 111 Jahren in vierter Generation geführt im Jahr 2017 an der Apostelnstraße schließen. Besonders vor Weihnachten bildeten sich lange Schlangen vor dem Geschäft. Die beiden Inhaber waren so mit dem Geschäft verbunden, dass sie zuvor niemals gemeinsam in den Urlaub fahren konnten. Ein kleines Detail, das zeigt, mit wie viel Herzblut das Geschäft geführt wurde.

Modehaus Goertz
Das Geschäft auf der Hohe Straße musste im Jahr 2004 dicht machen.

Silber Becker
War eines der letzten inhabergeführten Fachgeschäfte auf der Hohe Straße und schloss im Jahr 2014. Wohl jeder kennt den J.H. Becker Schriftzug am Haus, das weiterhin in Familienbesitz ist.

Timp am Heumarkt
Nach über 25 Jahren am Heumarkt 2008 geschlossen. In dem Lokal waren Promis aus aller Welt zu Gast.

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78 Antworten auf „11 Kölner Traditionsgeschäfte, die wir schmerzlich vermissen“

Ich vermisse die Fisch Gaststãtte Baumann auf der Ehrenstraße.Ersklassiger Backfisch, und grüner Salat. Habe dort viel gekauft. Sehr lecker. Leider gibt es in ganz kõln und Umgebung nichts vergleichbares mehr. Sehr schade. Eine echte Marktlücke.

Radio Nord in Nippes, Radio Meyer in Nippes, Wallpott Kleidung in Ehrenfeld, Reibekuchen Strohhut Ehrenfeld, Zauberkönig, Spielwaren Oerder Nippes, Wilhelmstr., HOSS ab der Oper, Das MESSETURM-Restaurant,

American Stock am Friesenplatz, da hab ich meine ersten Jeans gekauft. Es gab nur Markenjeans und die kosteten um die 100 DM….ein Vermögen für eine Schülerin….

Die Lieblingsgeschäfte und Kinos meiner Kindheit und Jugend sind alle verschwunden: Feldhaus, die Vogue Boutiquen in der Schildergasse Passage (die ganze Passage ist flott), das dortige Kino und Eiscafé, das Kino auf der Hohe Straße, der Blue Diamond und das Studio 59.

Die Discothek „Showboot“ am Friesenplatz mit dem Legenderen Discjockey „Ricky Dee“. War auf dem Hohenzollernring ungefähr gegenüber der Klappsmühle. Ging die Treppe runter in den Keller

Die Diskothek ‚Morocco‘ am Kaiser-Wilhelm-Ring, Rhein-Radio am Rudolfplatz…Die Kaufhalle auf der Schildergasse, der Herrenausstatter Daniels an Hohe Str und Neumarkt, Studio 59 in der Ehrenstr. sowie DOM und die Puppenklinik, auch dort…Soll ich weitermachen?

Cafe Franck am Rudolfplatz, Cafe Zimmermann hintern C&A , Cafe Füllenbach am Ebertplatz, die ganzen schönen Cafehäuser 🙁

Ja ich und viele meiner Freunde, vermisse sie auch die tollen Cafe Häuser.
Cafe Zimmermann gibt es ja noch in abgespeckter Form in Köln Junkersdorf und auch die legendäre Havantorte.

Der Stüssgen und der Unkelbach hiessen in den 60igern unsere Supermärkte.
Ich erinnere mich aber da auch noch eine eine kleinere Kette aus Köln-Marsdorf deren Läden „Koma-Markt“ hiessen.

Touring Sport auf der Luxemburger Str…..Fachgeschäft für Camping und Globetrotter. …toller Eingang mit Elefantenstoß zähnen und Zebrafellen. …naja, heute nicht mehr denkbar, was auch gut so ist, aber damals in den 60igern beeindruckend!

Es fehlen so viele Geschäfte mittlerweile. Alleine in der Südstadt und der näheren Umgebung, gibt es viele alteingesessene Geschäfte schon lange nicht mehr.
Könen & Woolworth (Severinstrasse)
Wild & Geflügel Uhlenbroch (Severinstrasse)
Apollo Grill (Severinstrasse)
Zoo Jansen (Chlodwigplatz)
Papier Schäfer (Bonner Strasse)
usw…..

Loeff &Sohn auf der Severinstr war bis Mitte der 90 er Jahre für Gastronome und Kunden für Porzellan die Verkaufsstätte Nr 1 im Severinsviertel.

Ich vermisse Moda di Italia Jeans Firma Gas by Achim Kaps hatte soviele Geschäfte in Köln z. B. Hohestr. neben Wempe, 2x auf der Severinstr., Porz und Kalk usw.

Gleumes auf dem Ring, Spielwaren Feldhaus auf der Schildergasse, das Bergsportgeschäft auf der Breiten Straße (Name fällt mir nicht mehr ein), Blackfoot auf der Siegburgerstraße, …

Das Bergsport Geschäft auf der Breite Str. hieß. Hei. Ha. Sport. War immer gut sortiert. Bestes Geschäft für Bergsport weit und breit.

Ich vermisse das Schuhgeschäft „Zu Fuß“ auf der Ehrenstraße, das seit etwa Anfang September 2019 geschlossen ist. Da gab es die größte Auswahl ausgefallener, hochwertiger Damenschuhe, die ich je irgendwo gesehen habe.

Es gibt mittlerweile, was mich jetzt persönlich betrifft, bereits sehr vieles was ich vermisse. Eine Ansammlung aus ziemlich allen Bereichen in Köln. Was wäre bloß, wenn die Menschheit nicht die Fähigkeit des sich Erinnern besäße. Das ist für mich dann oft das kleine Trostpflästerchen…

die Venloer Strasse hat sich zum Nachteil verändert ,viele Bäckereien ,Handy Läden und Friseure ,keine Metzgerei,zu wenig Fachärzte ,Läden alles billig keine Niveau mehr .die Kaufhalle wurde am 14.11.1963 eröffnet ,vorher war dort das Primus Kino.

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