Kategorien
Köln

Organist spielt „Du bess die Stadt“ auf der Orgel des Kölner Doms – Video

Es sind Aufnahmen, bei denen Musik und Bilder eine unglaublich eindrucksvolle Verbindung eingehen.

Wir sehen das Innere des Kölner Doms im Morgenlicht. Dazu die Klänge der kölschen Hymne „Du bess die Stadt“ der Bläck Föss. Die Melodie stammt eigentlich aus dem Stück „Highland Cathedral“. Das Stück ist ursprünglich 1982 für den Dudelsack entstanden, eine Orgelfassung gibt es erst seit 2018.

Tragt Euch hier in unseren kostenlosen kölschen Newsletter ein. Ihr bekommt immer dann eine Nachricht, wenn wir Neuigkeiten hier auf unserer Seite haben:

„Der originale Titel ‚Highland Cathedral‘ legte für mich nahe, das Stück auch als Hymne auf den Kölner Dom zu deuten“, sagt Domorganist Winfried Bönig in der Beschreibung unter dem Video bei YouTube, das der offizielle Kanal des Kölner Doms hochgeladen hat.

Domprobst Gerd Bachner sagt: „Eine rund fünfminütige Ode an unser Gotteshaus, das in der Morgensonne eine ganz eigene Faszination ausübt – und nicht nur in den Herzen der Kölner einen besonderen Platz einnimmt.“

Aber schaut es euch selbst an. Einfach wunderschön – und beeindruckend.

Buchtipp: Die Geheimnisse des Kölner Doms, Emons Verlag, 16.95. Hier via Amazon bestellbar

Wie der Dom zu seinem Besitzer kam

Die Geschichte über den Eigentümer des Kölner Doms steht stellvertretend für die vielen einzigartigen Erzählungen und Besonderheiten, die mit diesem Bauwerk verbunden sind. Und sie gibt eine Ahnung davon, warum die Kölnerinnen und Kölner so sehr an ihrem Dom hängen.

Das Kölner Erzbistum gab sein Vermögen 2018 mit 3,8 Milliarden Euro an. Der Kölner Dom stand im ersten öffentlichen Finanzbericht 2015 mit symbolischen 27 Euro (26 Euro je Grundstücksparzelle, 1 Euro für das Gebäude) in den Büchern.

Aufschluss über den Eigentümer des Doms gibt allerdings das Grundbuch der Stadt. Dort ist die „Hohe Domkirche zu Köln“ eingetragen.

Unsere Artikel kostenlos per WhatsApp und Telegram:
Wir schicken Dir ein Mal pro Tag zwischen 19 und 21 Uhr unsere kölschen Updates. 
Für WhatsApp: Sende „Start“ an 01520/3694899 (einfach die Nummer anklicken, dann öffnet sich WhatsApp im Chat-Fenster)
Für Telegram: hier klicken, dann gelangst du zu unserem Kanal.

Die „Hohe Domkirche zu Köln“ ist eine so genannte Person des öffentlichen Rechts. Sie ist eine juristische Person, kein echter Mensch.

Vertreten wird sie durch das so genannte Metropolitankapitel, kurz Domkapitel. Sie vertreten als Leitungsgremium den Kölner Dom und dessen Güter und organisieren u.a. die Gottesdienste und nehmen das Hausrecht wahr. Das Domkapitel betreut den Dom also, könnte ihn aber etwa nicht verkaufen, da sie ihn nicht besitzt.

Das Domkapitel ist eine unabhängige Instanz, die u.a. auch den Erzbischof wählt. Die höchste Person hier ist der Domprobst, der Leiter des Domkapitels.

Das nötige Geld für die Erhaltung des Doms wird an anderer Stelle aufgetrieben.

Wie es zur Vollendung des Doms nach über 300 Jahren Baustopp kam

Die Vollendung des Doms nach über 300 Jahren Baustopp im 19. Jahrhundert haben viele Bürgerinitiativen vorangetrieben. Dank ihrer Spenden und Aktionen (z.B. Lotterien) und dem preußischen König konnte der Dom vollendet werden. Übrigens sprach sich u.a. auch Goethe dafür aus, den Dom fertig zu bauen.

Für die Vollendung im 19. Jahrhundert wurden nach heutigen Maßstäben rund 1 Mrd. Euro aufgewendet. Rund 60 Prozent der Summe steuerte der Zentrale Dombauverein zu Köln (ZDV) bei, der 1842 gegründet wurde und auch heute noch rund 60 Prozent der jährlichen Mittel bezahlt, die für den jährlichen Erhalt des Doms nötig sind.

Hier findest du eine Auswahl an kölschen Masken für Mund und Nase:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Maske1-1024x554.jpg

Der Zentrale Dombauverein finanziert die Erhaltung des Doms

Der ZDV hat heute rund 17.500 Mitglieder (Jahresbeitrag: 20 Euro) und gibt die jährlichen Mittel an die Dombauhütte weiter, die zum Domkapitel gehört.

Die Dombauhütte ist für alle Baumaßnahmen zuständig, die zur Erhaltung des Doms nötig sind und hat rund 60 Mitarbeiter.

Wir sehen: Es sind also zuvorderst auch heute noch die Kölner Bürger, die die Instandhaltung des Doms finanzieren, während die administrative Leitung des Doms dem Domkapitel obliegt.

Kurz gesagt: Der Dom hat keinen Eigentümer, sondern gehört sich selbst und den Bürgern, den Kölnerinnen und Kölnern, den Menschen, die ihn lieben.

Eine Auswahl an kölschen Designs auf Kissen, Tassen, Shirts und Pullovern findest du hier:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist KölnAuswahl-450x1024.jpg

Das könnte Dich auch interessieren:

Die geheimnisvolle Welt im Innern des Kölner Doms

Nach diesen 7 Fragen erfährst Du, wie Dein kölscher Gangster Name lautet

Kölsches Bilderrätsel: Erkennst du diese 12 Orte in Köln anhand eines Fotos?

18 Sätze, die es so nur in Köln gibt.

12 Köbes-Sprüche, die es so nur in kölschen Brauhäusern gibt

Witze op Kölsch: Was ruft der kölsche Papagei, wenn er den Papst sieht?

Ein Ford-Fiesta bleibt liegen – Anruf beim Kfz-Betrieb in Köln – „Focht – wat is?“

8 Versuche, wie ein Kölner ein sicheres Passwort wählt

16 goldene Regeln, um die kölsche Sprache zu lernen

2 Antworten auf „Organist spielt „Du bess die Stadt“ auf der Orgel des Kölner Doms – Video“

Ich vermisse alle Studien- u. Oberstudienräte des ,Mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium am Hansaring‘ das mittlerweile zwei Geschlechter unterrichtet. Als ich eines der Schulmädchen dort nach der Schülerbibliothek fragte, wußte sie nicht, ob es eine GIBT. Ich aber leitete sie 5 Jahre nicht nur in der großen Pause. R. i. P. Hausmeister Schnorrenberg nebst Schäferhund u. alle anderen !!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.