Dicke Pitter

Kölner Dom: Zu diesen Zeiten läutet der Dicke Pitter Anfang 2023

Jeder Kölner kennt den unverwechselbaren Klang der Petersglocke („Dicke Pitter“) im Kölner Dom. Bei Menschen, die nicht mehr in Köln wohnen, löst allein der Klang (das tiefe C) Heimatgefühle aus. Der Dicke Pitter läutet nur zu ausgewählten Feiertagen und besonderen Anlässen im Jahr.

Wann läutet der Dicke Pitter an den Weihnachtstagen in Köln? Hier seht ihr die Daten und Uhrzeiten in der Übersicht für 2022 und Anfang 2023.

(Fotos: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Wann läutet der Dicke Pitter 2023?

Ich habe hier die wichtigsten Tage mit den jeweiligen Zeiten aufgeschrieben, die der Kölner Dom auf seiner Homepage veröffentlicht hat:

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  • Am 5. Januar 2023 gegen 11:00 Uhr läutet der Dicke Pitter außer der Reihe. Grund ist ein bundesweites Trauergeläut zum Tod von Papst Benedikt. Am 5. Januar 2023 findet seine Beerdigung statt. Die Deutsche Bischofskonferenz hat zu diesem Anlass das Trauergeläut empfohlen. Der Kölner Dom folgt dieser Empfehlung und stimmt am 5. Januar 2023 um 11 Uhr mit der Petersglocke in dieses Trauergeläut ein (Hier seht ihr, wie es aussah, als Papst Benedikt 2005 Köln besuchte)
  • 5. Januar 2023 um 19:30 Uhr: Einläuten des Hochfestes Erscheinung des Herrn
  • 6. Januar 2023 um 9:40 Uhr: Hochfest Erscheinung des Herrn

Wann der Dicke Pitter außerdem läutet:

  • Wenn der Papst oder Erzbischof von Köln stirbt für 30 Minuten.
  • Bis zur Beisetzung des Papstes oder des Erzbischofs täglich von 12 Uhr bis 12:15 Uhr.

Wie lange ist der Dicke Pitter zu hören?

Wenn das Vollgeläut des Kölner Doms erklingt, startet es immer fünf Minuten alleine mit dem Dicken Pitter. Von groß nach klein sortiert setzen anschließend nach und nach alle weiteren Glocken ein. Wenn nach rund 20 Minuten alle Glocken ihren richtigen Klang erreicht haben, wird die Petersglocke ausgemacht. Ein Vollgeläut dauert etwa 30 Minuten.

Dicke Pitter: Die Geschichte

Die Petersglocke im Kölner Dom war bis 2016 die größte freischwingende Glocke der Welt. Sie wiegt unglaubliche 24 Tonnen und hat einen Durchmesser von 3,22 Metern. Die Glocke wurde 1923 gegossen, wird bald also 100 Jahre alt. Man kann sich vorstellen, was für ein Aufwand nötig war, um diesen Koloss nach der Ankunft (per Zug im Rheinauhafen) hinauf in den Glockenstuhl des Kölner Doms in 53 Metern Höhe zu befördern.

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Klöppelbruch 2011

Der Dicke Pitter musste schon mehrmals repariert werden. Unter anderem gab es im Jahr 2011 einen Klöppelbruch. Der Klöppel (800 Kilogramm) riss damals im Januar 2011 beim Läuten vor dem Hochamt. Er durchbrach damals zwei Holzdielen. Die Erdbebenstation in Bensberg konnte die Erschütterungen damals aufzeichnen, da sie Messgeräte im Kölner Dom stehen hat. Im Dezember 2011 konnte der neue Klöppel erstmal läuten.

Von April 2017 bis November 2018 konnte der Dicke Pitter ebenfalls nicht läuten, da die Aufhängung des Klöppels ausgetauscht werden musste. Seitdem läutet er für die Kölner regelmäßig zu besonderen Anlässen.

Tipp: Du kannst dir den Ton des Dicke Pitter auch als Klingeton aufs Handy holen. Hier findest du die Anleitung:

Schritt für Schritt erklärt: So holst du dir den Dicken Pitter als Klingelton aufs Handy

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5 Kommentare

  • Ne echte Kölsche sät : „Decke Pitter“ (nicht „Dicke Pitter“) !!

  • Gabriele Hoch

    Guten Tag,

    meine Mutter sagte immer einen Satz:
    hier in „Lautsprache“ wiedergegeben >> wä sich wäht behält sing Päd<<
    Wer sich wehrt behält seine Pferde.

    Kann mir – bitte – jemand – diesen Spruch ich "richtig Kölsch" schreiben?
    Herzlichen Dank

    Viele Grüße und schöne Ostertage

    Gabriele Hoch

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