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Kuletsch

Welche Süßigkeit wird in Köln als Kuletsch bezeichnet?

Kölsche Sprache, schönste Sprache. In der kölschen Sprache gibt es viele Begriffe, mit denen Menschen außerhalb von Köln nichts anfangen können. Der Ursprung vieler Wörter liegt Jahrhunderte in der Vergangenheit. Viele kölsche Wörter leben heute vor allen in Lieder von lokalen Kölner Bands weiter. Andere geraten langsam in Vergessenheit, denn auf der Sprache wird nur noch wenig Kölsch gesprochen.

In diesem Wörterrätsel kannst du dein Kölsch-Wissen testen und erweitern: Probier hier aus, ob du weißt, was in Köln mit dem Begriff Kuletsch gemeint ist. Viel Erfolg:

Die Bedeutung des Wortes Kuletsch

  • Der Adam Wrede (S. 529) übersetzt das Wort Kuletsch (Betonung auf -ets) neben Lakritz auch als eingedickten Saft, Extrakt aus der frischen Süßholzwurzel oder als Mittel gegen Husten.
  • Es gibt außerdem noch mehrere Abwandlungen, wie etwa das Kuletschbier. Damit ist das Malzbier gemeint, dass aufgrund seiner dunklen Farbe und süßen Geschmacks mit Lakritz verglichen wird.
  • Kuletschwasser war früher bei Kinder beliebt. Es bezeichnet in Wasser aufgelöste Lakritze, das durch Schütteln einer Flasche bereitet wurde.

Weitere Kölner Wörter, die kaum noch jemand kennt

Kuletschhot

Mit Kuletschhot sind Lakritzhelme gemeint. Konkret wurden so die schwarzlackierten Helme der ehemaligen preußischen Schutzmänner und Polizisten bezeichnet. Köln stand nach der Franzosenzeit im 19. Jahrhundert unter Preußischer Herrschaft.

Klütte – Kohle, Kohlebrikett

Wenn man vor 15 Jahren im Winter durch Köln-Kalk ging, konnte man es noch riechen: Es gab noch zahlreiche Kohle-Heizungen und auf den Klüttewagen wurden damals die Briketts gebracht. Die heutige HGK-Strecke durch den Kölner Stadtwald (die unter einer neuen Wohnanlage an der Aachener Str. hindurch geht) wurde früher auch Klüttenbahn genannt. Auf der Strecke wurden unter anderem Briketts von Frechen nach Ehrenfeld gebracht.

Külkopp

Eigentlich sind damit Kaulquappen gemeint. Übertragen auf den Menschen wurde es aber auch häufig abwertend gemeint und hieß so viel wie dicker Kopf, Starrkopf oder eigensinniger Mensch.

Zizies

Rheinische Bratwürste, die frisch und nicht geräuchert sind. Das Wort kommt aus dem Französischen.

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