Kölner Dom verschärft Zutrittsregeln „bis auf Weiteres“

Der Kölner Dom verschärft die Zutrittsregeln „bis auf Weiteres“, nachdem es vor Weihnachten Terror-Warnungen für die Kathedrale gegeben hat. Unter anderem ist der Kölner Dom für Touristen ab sofort nicht mehr zugänglich. Das teilte der Kölner Dom auf seiner Instagram-Seite mit. Der Dom öffnet demnach aktuell nur zu den Gottesdiensten und zur Beichte. Alle Liturgien finden planmäßig statt. Eine Übersicht zu den Gottesdiensten und den Zeiten findet man unter diesem Link.

Alle Besucher, die zu Gottesdiensten in den Kölner Dom wollen, müssen sich Personenkontrollen unterziehen. Auf die Mitnahme von Taschen soll möglichst verzichtet werden. Folgende Bereiche sind derzeit ebenfalls geschlossen:

Köln Mandala

Die Vorlage für das Kölner Dom-Mandala als PDF (siehe Foto) gibt es kostenlos für alle, die sich in meinen Verliebt in Köln-Newsletter eintragen:

Kölner Dom: Die verschärften Zutrittsregeln

  • Die Domkrippe kann aktuell nicht besucht werden. Auch eine keine für Gebetsanliegen kann derzeit nicht angezündet werden.
  • Die Turmbesteigung bleibt ebenso wie die Domschatzkammer geschlossen.
  • Alle weitere Führungen durch Sonderbereiche im Kölner Dom, unter anderem die Domgrabung und das Domdach, findet nicht statt

Bereits gebuchte Innenraumführungen über das Domforum finden wie geplant statt. Hier gibt es ebenfalls Personenkontrollen.

„Für Eure Geduld, Eure Gelassenheit und Euren Zuspruch danken wir von Herzen und sind überzeugt, dass wir diese zeitlich begrenzte Ausnahmesituation genauso gut meistern werden wie in den vergangenen Tagen“, heißt es weiterhin im Statement des Kölner Doms.

Am 23. Dezember hat die Polizei den Kölner Dom mit Spürhunden durchsucht. Bereits an Heiligabend wurden alle Besucher der Messen kontrolliert. Wie lange die Einschränkungen am Kölner Dom bestehen bleiben, ist aktuell noch nicht klar.

Anzeige:

Appell vom Domprobst

Nachdem die Terror-Gefahr bekannt geworden ist, richtete Domprobst Msgr. Guido Assmann einen Appell an alle Kölner, sagte unter anderem: „Herzlich bitte ich alle, die in diesen Tagen zum Gottesdienst in den Dom kommen, beim Einlass um Geduld. Ich bin überzeugt, wir werden diese Herausforderung in typisch kölscher Gelassenheit und getragen von weihnachtlicher Vorfreude meistern und in gewohnter, festlicher Weise die Geburt des Herrn feiern.“

Kölner Dom: Leuchtender Stern ab Weihnachten:

Am Kölner Dom gibt es ab Heiligabend einen leuchtenden Stern auf dem Vierungsturm: Hier liest du die Details zum Fixpunkt auf dem Vierungsturm.

Zurück

1 Kommentar

  • Stefanie Hoskovec

    Man kann ja auch mit den Kontrollen übertreiben. Und ganz ehrlich? Ich habe dafür kein Verständnis. Wenn man nicht alles und jeden hier reinlassen würde, bräuchte man diese übertriebenen Kontrollen nicht. Dann braucht man sich auch nicht wundern wenn keine Touristen mehr nach Köln kommen oder sich andere Kirchen anschauen. Es gibt auch andere als nur den Kölner Dom.

Kommentiere diesen Artikel