Kölsche Sprache: Was ist ein Fisternöllche?

Die kölsche Sprache ist ja voller Überraschungen und einzigartiger Wörter. Wir haben uns hier ein Wort rausgegriffen, bei dem Menschen, die nicht direkt aus Köln kommen, sicher erstmal viele Fragezeichen im Kopf haben: Fisternöllche.

Probier mal aus, ob du korrekt beantworten kannst, was ein Fisternöllche ist. Wir haben fünf Antwortmöglichkeiten formuliert und waren kreativ und auch ein wenig gemein.

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Die Bedeutung des Wortes Fisternöllche

Kannst du es lösen? Nachdem die Antwort ausgewählt hast, findest du auch die Erklärung zum Wort.

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Das Wort Fisternöllche

Das Wort Fisternöllche kommt von fistan, was basteln bedeutet und nöll, womit der Arnold gemeint ist. Also der Arnold, der an etwas am rumbasteln ist – einer heimlichen Liebelei, wie man es in Köln nennt. 

Adam Wrede: Neuer Kölnischer Wortschatz

Wenn du noch auf der Suche nach DEM Standard-Werk zur kölschen Sprache ist, schau dir mal das Buch „Neuer Kölnischer Wortschatz“ von Adam Wrede an: Seit dem Jahr 1956 gibt es diesen Wälzer mit unglaublichen 1148 Seiten nun.

Zur 14. Auflage (2017) hat Wolfgang Niedecken ein Vorwort geschrieben. In diesem Buch kann man sich wirklich stundenlang festlesen und immer und immer wieder noch Neues entdecken. Hier bestellbar für 49,90 Euro.

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5 Kommentare

  • Hubert Ballmann

    Rolf Körber hat Recht es stammt aus der Fransosenzeit !

  • Irene Hobbs

    Gibt es nicht ein schwierigeres Wort als Fisternoellchen?

  • Ein Fisternöllche ist das Produkt einer heimlichen Liebschaft, also ein uneheliches Kind. Der Begriff ist eine Verkölschisierung des französischen Ausdrucks „un fis de Noël“. Der an Weihnachten geborene Jesus soll ja angeblich einer unbefleckten Empfängnis entstammen, so ist das mit dem Fisternöllche ebenfalls 😉

  • Rolkf Körber

    Ne Fisternöll ist ein Verhältnis.

    Es scheint wohl aus der Bestzungszeit der Franzosen zu sein.

    So wie „Maach mer kein Fisematente. – Viste ma Tente. Besuche mein Zelt.

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