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Ebertplatz

Razzia am Ebertplatz: Polizeihunde heben Drogenverstecke aus

Am Mittwochnachmittag hat die Kölner Polizei in einer Blitz-Razzia am Ebertplatz mehrere Drogenverstecke ausgehoben. Die Polizisten haben mit Hilfe von Diensthunden 85 sauber verpackte so genannte „Konsumeinheiten“ sichergestellt, darunter Cannabis, Kokain und Amphetamine.

Gegen 17:15 Uhr waren die Polizisten mit Verstärkung der Bereitschaftspolizei angerückt. Ein 18 Jahre alter Mann führte in seiner Bekleidung Cannabis und Amphetamine mit. Auch bei einer 55 Jahre alten Frau stellten die Polizisten Amphetamin sicher. (Foto Drogen: Polizei Köln)

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Darüber hinaus hatte es die Polizei besonders auf Drogenverstecke in der KVB-Zwischenebene am Ebertplatz abgesehen – und wurde an zahlreichen Stellen fündig:

  • In einem Rolladenkasten fanden die Polizisten ein Messer, sowie Cannabis und Verpackungsmaterial.
  • Weitere Drogen fanden sie in der Verkleidung einer Deckenlampe am Ebertplatz.
  • Unter einem Bodenrost am Ebertplatz lagerten ebenfalls Drogen.
  • Auch in der Grünanlage waren Drogen versteckt.

Der Ebertplatz gilt seit Jahren als Drogenverkaufsort. Seit vielen Jahren liefern sich Drogendealer ein Katz und Maus Spiel mit der Polizei. Ihre Drogen haben sie meist versteckt. In vielen Fällen kam die Polizei in der Vergangenheit schlicht zu spät.


2017 und 2019 wurden hier Männer bei Streitigkeiten im Drogenmilieu getötet.

Angstraum Ebertplatz

Die Stadt Köln und engagierte Bürger vor Ort versuchen seit Jahren, den Angstraum umzugestalten. Die Stadt Köln ließ die defekten Rolltreppen u.a. künstlerisch gestalten. So ist eine Rolltreppe nunmehr eine Art Lava-Gebirge: Hier seht ihr, wie das aussieht

Die Wasserkinetische Plastik auf dem Ebertplatz war viele Jahre nicht in Betrieb und wurde 2018 wieder mit Wasser gespeist.

Penthouse am Ebertplatz zum Verkauf

Direkt am Ebertplatz stand zuletzt auch ein Mega-Penthouse zum Verkauf. Der Preis für die 309 Quadratmeter große Wohnung im Ringturm belief sich auf 4,9 Millionen. Hier seht ihr, wie das Penthouse von innen aussieht

2 Comments

  • Kurt Gassner

    Das der Ebertplatz zu diesem Schandmal verkommen konnte liegt doch auch an uns Bürgern dieser so liberalen Stadt. Wir schauen doch gerne weg um dann sagen zu können “ Köln ist schön“. Das bisschen Drogen ist doch nicht so schlimm.
    Ich bin 58 Jahre alt und kenne den Ebertplatz zwar nicht als sehr schönen Platz aber wenigstens war er in meiner Kindheit lebenswert. Schade das Politiker alles Parteien ihn unter sich lieber zum Zankapfel machen, anstatt zusammen zu Arbeiten und was Sinnvolles aus dem Platz zu machen.
    Doch auch hier in Kalk, an einem Kinderspielplatz und dem Fussballplatz von Borissia Kalk werden jeden Tag Drogen verkauft und auch konsumiert. Dies kann geschehen weil die Bürger lieber wegsehen. Der Polizei sind bei den Gesetzen die Hände gebunden. Doch wenn mehr Bürger ihre rosarote oder grüne Brille absetzen würden, ja dann könnte man etwas ändern. Sollen Kinder wie hier in Kalk jeden Tag mitansehen wie leicht man sein Taschengeld durch Drogenverkauf aufbessern kann?
    Wir Bürger müssen handeln den aus dem Rathaus kommt nur heiße Luft und blablabla. Also hinsehen, die Polizei rufen und wenn es für einen selbst nicht gefährlich ist Bilder und Videos machen.

    • Roswitha Casper

      Stimmt! Dem ist nichts hinzu zu fügen. „Wie wör et, wenn mer selver jet mäht – wenn mer de Zäng ens ussenander kräht. Wenn mir dä Arsch nit huh krieje, ess et eines Dachs ze spät….“ (passt nicht nur zu Antirassismus, Diskriminierung – sondern auch zur Drogen-Politik) – übrigens auch am Neumarkt…

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