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Köln

5 versteckte Orte im Kölner Stadtpanorama, die kaum jemand beachtet

Wenn man jemanden fragt, was er auf diesem Panorama-Bild von Köln sieht, ist die Antwort klar: Den Dom! Als wir dieses Foto sahen, fielen uns aber jenseits des Doms auch einige weitere Punkte auf, die häufig gar nicht so sehr im Mittelpunkt stehen, aber sehr interessant sind.

Hier lest ihr die Informationen zu 5 Punkte auf diesem Bild, die ihr so vielleicht gar nicht wahrgenommen habt. Schaut genau hin. Es lohnt sich und zeigt, wie vielfältig unsere Stadt und die Umgebung ist.

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Die A4 Höhe Frechen Nord mit dem Panoramablick auf Köln (Nr. 2)

Auf dem Bild ist es ein kleiner Lichtstreif ganz links in der Ecke: Der rechte Teil des Streifens besteht aus roten Rücklichtern, links die Vorderlichter. Es ist die Autobahn 4.

Jeder, der die Strecke auf diesem Abschnitt Richtung Köln fährt, kennt auch die Aussicht von dort. Vorbei an Eschweiler, Merzenich und Kerpen öffnet sich auf rund 130 Meter Höhe am Rastplatz Frechen Nord der einmalige Panoramablick auf Köln.

Von dort aus hat man das Gefühl, dass die Skyline einem zu Füßen liegt, die Stadt in einem Tal liegt. Dom, Colonius, Stadion, Kölnarena – alles ist für kurze Momente perfekt zu sehen. Ein großartiger Anblick, bei dem man aufpassen muss, nicht zu sehr abgelenkt zu sein.

Der Stern auf dem Vierungsturm (Nr. 4)

Wenn wir auf den Dom schauen, sehen wir häufig nur den Nord- und Südturm der Westfassade. Der Vierungsturm geht dabei häufig unter. Wer aus Richtung Osten auf den Dom schaut, hat eine gute Sicht auf alle drei Türme. Und es lohnt sich, auf die Details des Vierungsturms zu schauen: Dort nämlich ist ein Stern über dem Kreuz angebracht.

Auch aus der Nähe wirkt der Stern links neben den beiden mächtigen Türmen noch winzig.

Der Stern steht als für die Weihnachtsgeschichte und die Heiligen Drei Könige, dessen Schrein im Dom ist. Auf dem Bild sieht er winzig aus, hat aber tatsächlich einen Durchmesser von 1,8 Metern. Ursprünglich sollte der Schrein direkt unter der Vierung aufgestellt werden.

Wie groß die Dimensionen des Vierungsturms wirklich sind, konnte man zuletzt im Kasalla-Video sehen, als die Musiker auf dem Turm standen und extrem klein aussahen (hier das Video gucken).

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Auf diesem Luftbild des Doms wird der Standort des Vierungsturms in der Mitte des Kreuzes noch einmal sehr gut deutlich.

Kath. Kirche St. Mariä Himmelfahrt (Nr. 5)

Die St. Mariä Himmelfahrt Kirche steht quasi direkt am Vorplatz des Doms. Sie ist eine Besonderheit in Köln – und wer einmal drin war, der weiß auch, warum: Sie ist eine der wenigen Orte des Barock in Köln. Im Innern der Kirche sieht man viel Prunk und Verzierungen, dazu viel Gold.

Nach dem 2. Weltkrieg blieben von der Kirche fast nur die Grundmauern übrig, sie wurde in den Jahrzehnten darauf wieder aufgebaut. Im Ostturm, den ihr auf dem Bild seht, hat nur eine Glocke die Weltkriege überstanden. Die Marienglocke mit einem Durchmesser von 1,7 Meter stammt aus dem Jahr 1631.

Kraftwerk Niederaußem (Nr. 1)

Wenn man von Köln Richtung Westen in die Ferne schaut, gehört das Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem mit seinen kräftigen Dampfwolken unweigerlich zur Skyline. Das Kraftwerk steht 21 Kilometer Luftlinie von Köln entfernt und ein Kühlturm des Werkes ist mit einer Höhe von 200 Metern größer als der Kölner Dom.

Wer schonmal direkt in Niederaußem war, bekommt einen Eindruck davon, wie mächtig die Dampfwolken sind, die hier in die Atmosphäre gepumpt werden.

Mit dem beschlossenen Kohleausstieg wird nach jetzigem Plan im Jahr 2038 der letzte Block des Kraftwerks stillgelegt werden.

Kölner Stadion (Nr. 3)

Auf dem Bild sind am Rand zwei der vier Pylonen des Kölner Stadions zu sehen. Seit 2004 gehören sie zur Skyline des Stadtbildes und sind 72 Meter hoch.

Als Zeichen der Solidarität haben die Pylonen abends um 21 Uhr zuletzt in der Corona-Krise immer farblich animiert applaudiert. (hier der Artikel dazu)

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