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Prummetaat Kölsch

Was bedeutet das kölsche Wort Prummetaat?

Kölsche Sprache, schönste Sprache. In der kölschen Sprache gibt es immer wieder Wörter, die Menschen, die nicht aus Köln kommen, nur schwer verstehen. Dazu zählt sicher auch das Wort Prummetaat. In Köln und im Rheinland ist es geläufig, außerhalb ruft es jedoch eher Fragezeichen hervor. In diesem Quiz kannst du testen, ob du weißt, was Prummetaat ins Hochdeutsche übersetzt bedeutet. Es stehen fünf Antworten zur Auswahl. Nur eine Antwort ist korrekt. Probier hier aus, ob du die richtige Antwort findest. Unter dem Quiz findest du außerdem eine kurze Erläuterung (erst nach dem Quiz gucken).

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Bedeutung Prummetaat

Das kölsche Wort Prummetaat setzt sich aus zwei kölschen Wörtern zusammen, die sich Nicht-Kölnern nicht direkt erschließen: Als Prumm wird in Köln die Pflaume bezeichnet. Der Begriff stammt ausnahmsweise nicht aus dem Französischen, sondern dem Griechischen (proumnon = Pflaume).

Eine Taat ist in Köln ein Kuchen. Dieses Wort stammt wiederum vom französischen tarte. Setzt man in der kölschen Sprache beides zusammen, hat man einen Pflaumenkuchen.

Weitere Wörter für Obst und Gemüse

Ädäppele – Kartoffeln

In Köln wurde laut Adam Wrede die aus Peru stammende Kartoffel im 17. Jahrhundert nur gelegentlich als Gericht genannt. Ab 1740 wurde sie auch auf dem Altermarkt verkauft. Beliebte Sorten: Wieße, Blaue, Jäle, Neu Ädäppele sind Frühkartoffeln.

Spruch: Ädäppele un Brut, dann hät mer och kein Nud.

Prumm – Pflaume

Möglichkeiten: jebkacke, jedrüchte, enjemaate Prumme, Bottermilch met Prumme als Suppe gekocht.

Plüschprumm – Pfirsich

Öllich – Zwiebel

Spruch: Wammer Öllich schellt, muss mer kriesche.

Schavur – Wirsing

Sprütche – Rosenkohl

Schlot – Salat

Möglichkeiten: Ädäppelschlot, Bunneschlot, Kappesschlot.

Ihr wisst ja: Schloot esse es jesund, et mät jot Blot

Pitteerzilje – Petersilie

Zelllerei – Sellerie

Kappes – Kohl

Kölsche Bauernregel: Wann et anfängk ze riefe, fängk der Kappes an ze kniefe

Wingtruuve – Weintrauben

Äppel – Apfel

Spruch: Do mäs e Jeseech, als wann do en ne soren Äppel jebesse hätts.

Kuschtei – Kastanie

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Jeder kennt die Farbe kuschteiebrung = kastanienbraun

Ääätze – Erbsen

Worbelen – Waldbeeren

Morren – Möhren

Krönzel – Stachelbeeren

Wer mag es nicht: Krönzeletaat = die Stachelbeertorte

Bunn oder Bünnche – Bohne

jeschnibbelt, jefitscht, jefitzelt, dann gibt es Bunnejemös, Bunneschlot oder Bunnezupp.

Blomekuhl – Blumenkohl

Bromel – Brombeere

Die Brombeeren wachsen am Bromelestruch. Dann gibt es sie auch, die Äujelcher su schwatz wie Bromele.

Ketteschlot – Grüner Salat mit feinen Löwenzahnblättern

Löwenzahn wird auch Ketteblom genannt.

Vornamen, die in Köln anders heißen

Es gibt nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Vornamen, die in Köln anders heißen, als im Rest von Deutschland: Hier liest du, wie Theo, Werner, Gertrud und Co. in Köln heißen

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