Dieses Video zeigt, wie Köln ohne den 2. Weltkrieg aussehen würde

Der 2. Weltkrieg war für die Stadt Köln eines der einschneidendsten Ereignisse, nachdem sich das Stadtbild an vielen Stellen komplett verändert hat.

Laut dem Statistischem Jahrbuch der Stadt Köln stammen 47 % aller Gebäude in Köln aus dem Zeitraum zwischen 1949 und 1978. Ein Beleg dafür, dass die Stadt nach dem Krieg quasi neu aufgebaut wurde.

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Gerade einmal acht Prozent der heutigen Gebäude stammen aus der Zeit vor 1919. Das folgende Video gibt eine Ahnung, wie Köln ohne die Zerstörungen des 2. Weltkriegs heute vielleicht aussehen könnte: Vom Opernhaus am Rudolfplatz bis hin zum Alten Gebäude am Hauptbahnhof und der alten Hohenzollernbrücke:

In dem Video wurden dazu auf aktuelle Filmaufnahmen Bilder aus dem früheren Köln gelegt. Der Effekt ist beeindruckend. Aber schaut selbst:

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Wenn dir das Video nicht angezeigt wird, klick bitte auf diesen Link.

In Köln vor dem Krieg gab es mehrere Orte, die damals prägend für die Stadt waren, die es heute aber längst nicht mehr gibt. Einige von ihnen haben den 2. Weltkrieg überlebt, wurden danach aber abgerissen:

Das Opernhaus

Das alte Opernhaus am Rudolfplatz gehörte vor dem Krieg zweifellos zu den prächtigsten Bauten der Stadt. Es hatte mehr als 1000 Plätze und wurde erst 1902 eröffnet.

Das Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zwar beschädigt, nach dem Krieg aber fanden hier bereits wieder Proben statt. Trotzdem entschied man sich das Opernhaus 1958 abzureißen. Heute steht an dieser Stelle das Steigenberger Hotel.

Der alte Hauptbahnhof

Auch die Vorhalle zum alten Hauptbahnhof im preußischen Baustil wurde im 2. Weltkrieg zwar stark beschädigt, aber stand aber noch einige Jahre danach, ehe sie durch die heutige Eingangshalle ersetzt wurde.

Ebenso ging es den früheren Türmen an der Hohenzollernbrücke. Sie haben den Krieg ebenfalls überstanden und wurden in den 1950er-Jahren abgerissen.

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9 Kommentare

  • Heinz Preuß

    Hallo liebes Team. Danke für das tolle Video mit der wunderbaren Musik. Ich bin Jahrgang 1951 und habe zum Teil noch in den Trümmern von Köln gespielt. Von daher kann ich unsere Gründerväter verstehen. Es musste schnellsten Wohnraum geschaffen werden. Vielleicht war auch einer der Gründe sich vom Alten (Kaiserreich u. Nazizeit) zu trennen. Auf jeden Fall habe ich Ihr Video genossen, ebenso die herrliche Musik. Mit dreimol Kölle Alaaf herzlich Ihr Heinz Preuß.

  • Chris Teuber

    Du meine Güte! Geht es auch eine Nummer kleiner?
    Was ich bemängele?
    1. das Video beginnt erst nach einer geschlagenen Minute! Davor nur pathetisches Zeug in Satzform ohne aussagekräftige Bilder.
    2. Die Musik – Himmel! Als wenn Rocky Graciano auf einem weißen Schimmel in Begleitung von Muhammed Ali und der Queen hereinreiten würde.

    Die Effekte sind jedoch beeindruckend und schön anzusehen.

  • Schade das es nicht so aussieht . Trozdem ich komme gerne nach Köln
    es ist wie im Song beschrieben ein Gefühl.
    Danke für dieses Video.

  • Heide Greilich

    Wo einst wuderschöne Häuser standen ist alles durch Bauklötzchenarchitktur ersetzt worden. Es ist soooo traurig, dass das einmalige Flair verschwunden ist. Leider wird heute nicht mehr so gebaut,

  • Wohne seit 38 Jahren in Niederösterreich. Dank „Verliebt in Köln“ bin ich jeden Tag in meiner geliebten Heimat Köln. Vielen Dank dafür und ein herzlicher Gruß an euer Team und an meine Heimat.

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