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Serienkiller Ausstellung Köln

True Crime in Köln: Serienkiller-Ausstellung noch bis Ende Oktober zu sehen

Eine Ausstellung über berüchtigte Serienmörder, ihre Verbrechen und die Ermittlungen gegen sie ist noch bis zum 25. Oktober 2026 in Köln zu sehen. Die „Serienkiller – Die True Crime Ausstellung“ läuft seit Mai in Ehrenfeld und geht nun in ihre letzten Wochen.

Besucherinnen und Besucher erwartet eine Mischung aus rekonstruierten Tatorten, Ermittlungsstationen, psychologischen Hintergründen und Virtual-Reality-Erlebnissen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit rund 20 bekannten Serienmördern und ist ausschließlich für Menschen ab 16 Jahren zugänglich.

Worum geht es in der Serienkiller-Ausstellung?

True Crime ist längst mehr als ein Nischenthema. Podcasts, Dokumentationen und Serien über reale Kriminalfälle erreichen ein großes Publikum. Die Ausstellung „Serienkiller“ greift dieses Interesse auf und beschäftigt sich mit den Verbrechen einiger der bekanntesten Serienmörder der Geschichte.

Dazu gehören nach Angaben der Veranstalter Jeffrey Dahmer, Ted Bundy, Albert Fish, H. H. Holmes, Ed Gein und Aileen Wuornos. Im Mittelpunkt stehen ihre Taten, die kriminalistischen Ermittlungen und die Frage, wie reale Kriminalfälle später in Filmen und anderen Medien dargestellt wurden.

Die Ausstellung setzt dabei auf eine immersive Inszenierung mit nachgebauten Schauplätzen, Exponaten, psychologischen Gutachten und interaktiven Elementen.

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Rekonstruierte Tatorte und Ermittlungen

Ein Teil der Ausstellung ist wie ein kriminalistisches Ermittlungsbüro aufgebaut. Dort können Besucherinnen und Besucher selbst in die Rolle von Ermittlern schlüpfen. Sie können Berichte über Opfer und Tatabläufe untersuchen, Beweisstücke betrachten und erfahren, wie Täterprofile und forensische Methoden bei der Aufklärung von Verbrechen eingesetzt werden.

Ein weiterer Bereich widmet sich rekonstruierten Tatorten. Dazu gehören unter anderem der VW-Käfer von Ted Bundy und die Küche von Jeffrey Dahmer. Die Nachbildungen sollen einen Eindruck von den jeweiligen Kriminalfällen vermitteln.

Daneben gibt es thematische Galerien, die sich mit einzelnen Tätern und ihren Verbrechen beschäftigen. Dazu gehören Kannibalismus am Beispiel von Albert Fish, Macht und Manipulation bei H. H. Holmes sowie der Einfluss realer Kriminalfälle auf Filmfiguren und die Popkultur.

Eine Ausstellung mit verstörenden Inhalten

Die Ausstellung bewegt sich in einem sensiblen Themenfeld. Einerseits vermittelt sie Hintergründe zu Kriminalpsychologie, Ermittlungsarbeit und historischen Verbrechen. Andererseits stehen schwere Gewalttaten und die Biografien ihrer Täter im Mittelpunkt.

Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass die gezeigten Inhalte verstörend sein können. Die Ausstellung richtet sich deshalb nicht an Kinder oder ein klassisches Familienpublikum. Der Zutritt ist erst ab 16 Jahren erlaubt.

Bis wann ist die Ausstellung in Köln geöffnet?

Die Ausstellung wurde am 8. Mai 2026 eröffnet. Letzter regulärer Ausstellungstag ist nach aktuellem Stand Sonntag, der 25. Oktober 2026.

Sie befindet sich in einer Ausstellungshalle an der Oskar-Jäger-Straße 99 in Köln-Ehrenfeld. Für den Rundgang sollten Besucherinnen und Besucher ungefähr 90 Minuten einplanen.

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Öffnungszeiten

  • Montag und Dienstag: geschlossen
  • Mittwoch und Donnerstag: 11 bis 19 Uhr
  • Freitag: 11 bis 20 Uhr
  • Samstag: 10 bis 20 Uhr
  • Sonntag und Feiertage: 10 bis 19 Uhr

Eintrittspreise

Mittwoch bis Freitag kostet der Eintritt für Erwachsene ab 16 Jahren regulär 22 Euro, ermäßigt 20 Euro.

Am Samstag, Sonntag und an Feiertagen kostet der Eintritt regulär 26 Euro, ermäßigt 24 Euro.

Die Ausstellung ist nach Angaben der Veranstalter barrierefrei.

Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der offiziellen Website der Serienkiller-Ausstellung.

Für wen lohnt sich ein Besuch?

Interessant dürfte die Ausstellung vor allem für Menschen sein, die sich mit True Crime, Kriminalpsychologie und kriminalistischen Ermittlungen beschäftigen. Durch die rekonstruierten Tatorte und interaktiven Elemente unterscheidet sie sich von einer klassischen Museumsausstellung.

Wer empfindlich auf Darstellungen von Gewalt und psychologisch belastende Inhalte reagiert, sollte den Besuch vorher abwägen.

Wer im Oktober noch eine andere Ausstellung besuchen möchte, findet bei uns außerdem sieben aktuelle Kunstausstellungen in Köln, die einen Besuch wert sind.

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