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Warum isst man an Neujahr in Köln Suure Kappes?

Suure Kappes

Sauerkraut gehört in ganz Deutschland zu beliebten Beilagen und ist auch fester Bestandteil der kölschen Küche. Suure Kappes gibt es in vielen kölschen Haushalten noch heute zum Neujahrstag. Wahlweise mit Hämmche oder früher eben mit Fleischresten, die noch verwertet werden mussten.

Doch warum isst man ausgerechnet am Neujahrstag in Köln so verbreitet Suures Kappes? Vielleicht kennt ihr von euren Eltern oder Großeltern noch den passenden Spruch dazu? Wir haben hier vier mögliche Erklärungen dazu aufgeschrieben. Nur eine davon ist richtig. Wenn ihr die richtige Erklärung ankreuzt, bekommt ihr eine Erläuterung dazu. (Foto: Rainer Zenz CC BY-SA 2.5)

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Suure Kappes im Winter

Suure Kappes gehörte im Winter lange Zeit traditionell zu den wichtigsten Lebensmitteln. Es enthält viel Vitamin C, sowie Milchsäure und Mineralstoffe und half den Menschen so durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Wer genügend Sauerkraut im Tontopf im Keller gelagert hatte, hatte genug Vitamin für den Winter und hatte entsprechend die Grundlage gelegt, um das ganze Jahr genügend Geld zu haben.

Eine andere Herleitung ist, dass die gold-ähnlichen Fäden vom Sauerkraut Reichtum fürs ganze Jahr symbolisieren sollen. Ihr seht, es ist auf jeden Fall auch etwas Glaube oder Hoffnung im Spiel.

„Meine Großtante hat es uns so erklärt: Wenn de Buure jesund blieve, wäden se rich“, schreibt Anne-Monika dazu in unsere Kölsch-Gruppe. Wer also die Grundlage dafür legen möchte, um das ganze Jahr Geld zu haben, der sollte am Neujahrstag eine ordentliche Portion Suure Kappes essen. Mit Leuchtenberg gibt es in Bornheim-Sechtem nahe Köln übrigens eine große Sauerkraut-Fabrik. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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