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Kölner Lichter

So liefen die ersten Kölner Lichter mit Drohnenshow

Um kurz vor Mitternacht wurde die letzte Rakete vom Feuerwerksschiff auf dem Rhein gezündet. Anschließend brandete von beiden Seiten des Rheins Applaus auf. In den 30 Minuten zuvor bekamen die die Menschen bei den Kölner Lichtern 2026 allerhöchste Feuerwerkskunst zu sehen, die von vielen Besuchern in hohen Tönen gelobt wurde.

Chef-Feuerwerker Georg Alef führte die Besucher durch die „Magische Schule des Feuerwerks“ – seine Beschreibungen und Erklärungen zu den einzelnen Teilen des Feuerwerks machten die Inszenierung lebendig und nahbar.

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Grund für die Verspätung des Höhenfeuerwerks war die Drohnenshow, die erst mit Verspätung in 250 Metern über der Hohenzollernbrücke beginnen konnte. Die Drohnenshow fand erstmals bei den Kölner Lichtern statt.

Verantwortlich für die Verzögerung waren Verbindungsprobleme beim SMPTE-Timecode mit den Drohnen. Im dritten Versuch konnte eine Verbindung hergestellt werden – die Drohnenshow begann mit etwa 15 Minuten Verzögerung.

Bei einer Drohnenshow ist der SMPTE-Timecode ein präzises Zeitsignal, mit dem verschiedene Bestandteile synchronisiert werden, wie die Flugbewegungen der Drohnen und Farb- und Lichtwechsel.

Der Code gibt jeder Aktion eine eindeutige Zeitposition, zum Beispiel 00:03:21:15 – also Stunde, Minute, Sekunde und Einzelbild. Dadurch erscheint das Bild genau in dem Moment am Himmel, in dem in der Musik ein bestimmter Höhepunkt erreicht wird.

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Viel Platz für Besucher am Rheinufer

Durch den niedrigen Rheinpegel waren am Ufer im Rheinpark große Flächen frei – was den Besuchern zugute kam – schätzungsweise 150.000 Menschen hatten sich ab dem frühen Abend versammelt, um ab 23:15 Uhr Drohnenshow und Feuerwerk zu sehen. Aufgrund des niedrigen Rheinpegels kam der Schiffskonvoi dieses Jahr erstmals aus Richtung Niehl – und nicht aus Porz. Begleitet wurde er mit Handy-Lichtern der Menschen am Rheinufer.

Gegen 21 Uhr – rund 2 Stunden vor dem Feuerwerk – war die Lage in der Stadt entspannt. Der Rheingarten war gut frequentiert, am Hauptbahnhof bereitete man sich eher auf die Abreise vor, der Breslauer Platz war mit dunklen Zäunen abgestellt, weil der Zugang nach der Veranstaltung nur über den Haupteingang des möglich war.

Ebenfalls auffällig: An allen Zufahrtsstraßen waren Sperren für Autos aufgebaut, auch auf der Deutzer Brücke. Es war also nicht möglich, mit dem Auto in Bereiche zu fahren, wo Menschen das Feuerwerk verfolgten.

Der Drohnenshow attestierten viele Besucher im Nachgang – nicht nur wegen der Verspätung – noch Luft nach oben, doch es war ein Anfang.

Die Kölner Lichter 2027 finden am 31. Juli statt.

Wie hast du die Kölner Lichter 2026 erlebt? Schreib es in die Kommentare

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3 Kommentare

  • Ingrid Zoske

    Wir haben viele Jahre mit einem der Schiffe und Freunden die Kölner Lichter erlebt .
    Nun sind wir seit sechs Jahren in Brühl in einem Seniorenheim und genießen alles von der 11. Etage. Da wir den Dom immer noch sehen können.
    Dieses Jahr haben wir bis zum Schluss alles im Fernsehen verfolgt. Die Drohnenshow hätten wir auch gerne vor Ort gesehen. Das ganze war für uns ein sehr schöner Abend mit vielen schönen Erinnerungen. Wir freuen uns aufs nächste Jahr wenn Gott uns lässt. Mit 90 und 82 ist man dankbar für solche Abende. Wir fanden die Kommentare dazwischen sehr schön.
    Danke an all die lieben Menschen die uns so etwas ermöglichen.

  • Roselinde Knopp

    Es war das s hönste Feuerwerk was ich all die Jahre die ich in köln wohne gesehen habe undwohne schon 63 Jahre in köln. Ichwerdeauch2027 wenn ich es noch erleben sollte es am Fernseher verfolgen .Vielen Dank für den schönen Abend.

  • Hedwig Kreutz

    Es war wieder einmalig und einfach fantastisch. Besonders die Drohnenshow ließen unsere Herzen höher schlagen. Ein Riesenkompliment an die Spitzenfeuerwerker, die diese Kundt am Himmel erstellt haben!

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