Silvester in Köln: Mehrere hundert Polizisten im Einsatz

Die Silvesternacht von 2020 auf 2021 war in Köln die ruhigste Nacht seit vielen Jahrzehnten. In weiten Teilen der Stadt galt aufgrund der Allgemeinverfügung wegen Corona ein absolutes Böllerverbot (hier die Auflistung der damaligen Zonen).

Wie geht es nun weiter mit Silvester in Köln? Aufgrund der hohen Corona-Zahlen wird es dieses Jahr ebenfalls wieder ruhig ausfallen. Die Stadt Köln hatte bereits Anfang Dezember ein Rahmenprogramm auf dem Roncalliplatz abgesagt, bei dem ein Highlight Projektionen in der Domumgebung sein sollten. Der Rat der Stadt hatte die Verwaltung im September beauftragt, ein solches Programm auf die Beine zu stellen. (Foto: Nawadee / by CC-SA-4.0)

Einschränkungen zu Silvester in Köln

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ab dem 28. Dezember hat für Silvester in der Stadt bereits weitreichende Einschränkungen festgelegt.

Unsere E-Mails für alle, die Köln im Herzen tragen

++ AnzeigeTipp: Heute (Sonntag) ist der letzte Verkaufstag vor Weihnachten für den Köln Dom-Wegweiser, den man sich mit eigener km-Zahl anfertigen lassen kann. Auf shop.verliebtinkoeln.com gelangst du zur Bestellmöglichkeit ++

  • Der Verkauf von Feuerwerk ist ohnehin deutschlandweit nicht erlaubt.
  • Clubs und Diskotheken sind an Silvester und auch sonst aktuell nicht geöffnet.
  • Auch private Tanzveranstaltungen sind verboten.

Unter Paragraph 5, Absatz 2 der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW heißt es außerdem:

„Zum Jahreswechsel 2021/2022 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke sowie jede Verwendung von Pyrotechnik auf von den zuständigen Behörden durch Allgemeinverfügung näher zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und Straßen untersagt.“

Mehrere hundert Polizisten im Einsatz

Wie die Kölner Polizei mitteilte, werden in der Silvesternacht „mehrere hundert“ PolizistInnen im Einsatz sein: „Zusätzliches Personal in den Wachen sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei stehen für polizeiliche Einsätze zur Verfügung und werden das Ordnungsamt bei Maßnahmen zur Einhaltung der Feierregeln in der Stadt unterstützen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Besonders die so genannten Party Hotspots am Rheinboulevard und im Domumfeld wird die Polizei dabei im Blick haben. Sollten sich bewusst Ansammlungen bilden, werde man konsequent einschreiten.


Silvester in Köln: Hier herrscht Böllerverbot:

Die Stadt Köln hat per Allgemeinverfügung ein Böllerverbot für folgende Bereiche und Orte in Köln erlassen:

  • Altstadt
  • Deutzer Brücke, Hohenzollernbrücke und im Bereich Deutz Nord
  • Severinsbrücke, Rheinauhafen und Bereich Deutz Süd
  • Hohenzollernring, Friesenplatz und Rudolfplatz
  • Zülpicher Viertel
  • Rheinuferpromenade linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und gegenüber Gustav-Heinemann-Ufer
  • Ebertplatz und Theodor-Heuss-Park
  • übrige Rheinbrücken auf Kölner Stadtgebiet – Deutzer Freiheit
  • Brüsseler Platz und Umgebung
  • Chlodwigplatz und Umgebung
  • Bereich Friesenplatz und Friesenstraße
  • Bereich Görlinger Zentrum
  • Bereich Chorweiler Zentrum
  • Wiener Platz und Frankfurter Straße
  • Keupstraße

Das Verbot gilt von Silvester, 20 Uhr, bis Neujahr, 3 Uhr. Menschenansammlungen und das Abbrennen von Pyrotechnik sind in diesen Bereichen untersagt. Die gesamten Corona-Regeln für Köln und NRW ab dem 28. Dezember 2021 findet ihr hier.

Darf ich zum Jahreswechsel böllern?

Wenn es außerhalb der ausgewiesenen Böllerverbotszonen stattfindet und zu keinen Menschenansammlungen führt, ist es erlaubt. Die Stadt ruft dazu auf, freiwillig auf Feuerwerk zu verzichten.

Die Stadt Köln hat im Laufe des Jahres die Frage diskutiert, auch unabhängig von Corona großflächige Böllerverbotszonen einzurichten. Ohne einen Anlass gibt es jedoch keine rechtliche Grundlage für solche Zonen. Nötig hierzu ist eine Gefährdungslage. Die ist mit der aktuellen Corona-Lage wieder gegeben

Zurück

2 Kommentare

  • Marleen Klein

    Immer nur Verbote darin ist Köln Spitze

  • Regeln gehören dazu diesen Virus bekämpfen zu können. Anscheinend haben viele noch nicht begriffen, dass es hier nicht um Freiheitsrechte geht sondern um die Allgemeinheit.
    Wenn ich lese mit welcher Überheblichkeit so manche Kölner Karnevalisten sich über Regeln wegsetzen und einen kompetenten Minister wegen Ihren zur Schau gestellten Eitelkeiten als Kulturgut zu verkaufen ist mehr als dreist und mal typisch kölscher Klüngel Getue !

Kommentiere diesen Artikel