Cafe im Rheinpark

Das sind die Preise im Park Café im Rheinpark

Das historische Park-Café im Kölner Rheinpark hat nach 40 Jahren Leerstand wieder seine Türen geöffnet. Lange Jahre stand das Café erst leer, wurde dann aufwändig renoviert. Jetzt können die Gäste direkt am blühenden Palmengarten im Rheinpark wieder die Atmosphäre in der Nähe des Rheins genießen.

Theoretisch bietet das Café nun wieder Platz für rund 1000 Leute. Im Normalbetrieb sind die großen Sonnenterrassen und Innenräume im 1. Stock aktuell nicht geöffnet, sondern nur für Veranstaltungen. Im Erdgeschoss gibt es einige Innenplätze und eine Terrasse, wo man draußen sitzen kann.

Was man zum Ambiente wissen muss: Der Imbiss unten ist eher einfach gehalten. Das hat den Vorteil, dass die Preise moderater sind, als wenn auch hier ein edles Café eingerichtet wurde. Unten herrscht Selbstbedienung. Es gibt im Innenraum eine Theke, an denen man Essen und Getränke bestellen kann.

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Park Café im Rheinpark: Die Preise

  • Verschiedene Blechkuchen: 3,8 Euro
  • Stück Torte: 4,2 Euro
  • Käsebrezel: 3,5 Euro
  • Laugenbrezel: 3 Euro
  • Pommes: 3,5 Euro
  • Bratwurst im Brötchen: 3,5 Euro
  • Rindswurst im Brötchen: 3,9 Euro
  • Currywurst: 4 Euro
  • Currywurst mit Pommes: 7 Euro
  • Café: 2,2 Euro
  • Wasser (0,5l Flasche): 2,2 Euro

Park Café im Rheinpark: Öffnungzeiten

  • täglich von 11 – 18 Uhr
  • Montags geschlossen

Wer aufs Sonnendeck möchte, kann bei schönem Wetter eine „Loungeecke“ für mindestens zwei Stunden reservieren. Hier hat man pro Person in zwei Stunden einen Mindestverzehr von 30 Euro.

Park Café sieht aus wie früher

Das Park Café sieht nach der langen Sanierungszeit nun nahezu genauso aus, wie vor 65 Jahren. Die Atmosphäre im Rheinpark ist malerisch. Vor dem Café liegen die großen Blumenbeete, dahinter plätschert der Wasserfall. Eine kleine Zeitreise in die 60er-Jahre.

Bereits am 2. Juni übergab OB Henriette Reker symbolisch den Schlüssel an den Pächter Roberto Campione. Reker: „Es liegt mir sehr am Herzen, nach all der Zeit das Parkcafé für die KölnerInnen und die BesucherInnen unserer Stadt wieder zu öffnen.“

Hochzeitsfeiern im Park Café zu „fairen Konditionen“


Künftig wird es auch möglich sein, das Café für seinen eigenen Veranstaltungen zu buchen. Durch die Größe des Hauses können bis zu 1000 Menschen dabei sein. Unter anderem wird man auch seine Hochzeit feiern können, „zu fairen Konditionen“, wie es auf der Homepage heißt.

Komplizierte Sanierung dauerte 5 Jahre

Lange Zeit war das Café im Dornröschenschlaf und die Menschen in Köln hatten sich an den traurigen Anblick des verfallenen Hauses bereits gewöhnt.

Die Restaurierung war kompliziert. Viele städtische Ämter waren involviert, das Gebäude steht seit 1989 zudem unter Denkmalschutz. Eine Herkulesaufgabe, das Gebäude allen Vorschriften gemäß wieder in Stand zu setzen – und eine teure Aufgabe dazu.

Weil die Renovierung auch die durch Bundesregierung gefördert wird, waren die Ausschreibungen kompliziert, es dauerte länger als geplant. Ursprünglich war der Termin für die Eröffnung für Sommer 2021 geplant. Doch die Renovierung zog sich länger hin – auch die Kosten wurden teurer als geplant.

Insgesamt 1,95 Mio. Euro Mehrkosten fielen an, was die Gesamtkosten auf 5,75 Mio. Euro schraubte.

Schmuckstück: So sah das Park Café in den 60er-Jahren aus. Foto: Stadt Köln

Das Innere des Cafés mit Möbel und Einrichtung ebenfalls an die 50er-Jahre angelehnt. Die Außenfarben gelb, blau und grün sind wie damals unverändert.

Park Cafe: Runde Außenterrassen erinnern an die 50er-Jahre

  • Die runden Außenterrassen, charakteristisch für den Nachkriegsarchitektur, werden von nun an also wieder mit Menschen belebt sein. Von hier aus hat man einen Panorama-Blick auf den Dom. Gut möglich also, dass das Park Café ein neuer Anziehungspunkt im ohnehin belebten Rheinpark sein wird.
  • Das Café wurde ursprünglich 1957 zur Bundesgartenschau in Köln gebaut und eröffnet. Die Nierenform wurde damals durch den Star-Architekten Rambald von Steinbüchel-Rheinwall geschaffen.
  • Fotos von damals zeigen, wie zur Eröffnung auch der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer anwesend war. Damals wurde auch die Kölner Seilbahn gebaut. Das Café gehört zu den bekanntesten Immobilien der Stadt Köln, die auch die Sanierung zum überwiegenden Teil finanziert hat.

Kontrast zur Bastei

Den mühsamen Weg, den das Park Café nun geschafft hat, steht der Bastei auf der anderen Rheinseite noch bevor – mit ungewissem Ausgang. Das historische und beliebte Gebäude steht ebenfalls seit Jahren leer. Derzeit wird ermittelt, wie teuer eine Sanierung wirklich ist. Hier wird wohl ein zweistelliger Millionenbetrag anfallen. Ob das unter diesen Umständen angegangen wird, ist derzeit völlig offen.

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15 Kommentare

  • v.Liesenhof-Hegener Karlheinz

    …kann mich noch sehr gut daran erinnern , meine Eltern gingen mit mir kleinen Stropp des Sonntags in die Bundesgartenschau. Ich freute mich riesig, es gab die kleine Seilbahn quer über den Park und den großen Spielplatz und mein absoluter Liebling…“ die Eisenbahn “ war dem TEE nach empfunden, mit Sitzwagons und dieser Zug von dem östlichen Eingang bis zum Parkcaffee, dort bekamen wir Kinder ein Eis und die Erwachsenen gönnten sich eine Stachelbeer – Herren – oder Schwarzwälder Kirschtorte.. obligatorisch war das kleine Herrengedeck… Asbach zum Kaffee, die Sonne schien, eine herrliche Blumenpracht und man freute sich auf den Sommer…!!

    • Verliebt in Köln

      So eine schöne Erinnerung. Ganz herzlichen Dank, dass Sie das mit uns hier teilen.

      • Eine Generation später hatte der Park nichts an Anziehungskraft eingebüßt.
        Mitte der 60 er war es DAS Highlight einen Sonntagsfamilienausflug in den rheinpark zu machen.
        Und ich hab Jahrzehnte später, in den frühen 90ern meine eigenen Kinder wann immer möglich dort „hingeschleppt“..
        Das parkkaffee war typisch Kölsch Seinerzeit so richtig abgerockt…nur das Erdgeschoss offen.caprisonne…und eben Toiletten …freu mich schon sehr wenn es wieder offen sein wird.. tolles Ambiente…der ganze Park..

  • Margarete Morsbach

    Kann mich den Ausführungen von Herrn v. Liesenhof-Hegener nur anschließen.
    Damals war ich 5 Jahre jung und es war für mich ein tolles Erlebnis als die Bundesgartenschau eröffnet wurde. Jede freie Minute ist meine Mutter mit mir in den Rheinpark gefahren. Ein ganz besonderes und unvergessliches Erlebnis war, als wir an einem Nachmittag von einem Gewitter überrascht wurden und uns in einem Blumenhaus, vor dem Gewitter, in Sicherheit gebracht haben. Bei diesem kurzen Unwetter wurde der Himmel so dunkel, dass die Blume „Die Königin der Nacht“ sich wirklich vertan hatte und ihre Blüte öffnete. Wie schon ihr Name sagt, blüht diese Blume nur in der Nacht und ich hatte das überaus große Glück erleben zu dürfen, als die Königin der Nacht langsam ihre Blüte öffnete. Es war wie ein Wunder. Der Gärtner der zum gleichen Zeitpunkt im Blumenhaus tätig war hatte uns, Gott sei Dank, auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht und war selbst darüber erstaunt, dass die Königin durch die Dunkelheit des Gewitters hat überrumpeln lassen.
    Später machte meine Mutter, ab und zu am Wochenende, mit mir einen großen Ausflug. Beginnend mit der Straßenbahnfahrt von Höhenhaus nach Köln über die Deutzer Brücke, dann zu Fuß zum Schiffsanleger, wo wir dann mit dem Müllemer Böötchen rüber zum Rheinpark gefahren sind. Von dort aus zur kleinen Seilbahn quer durch den Rheinpark zur großen Seilbahn. Mit dieser dann über den Rhein und dann in den Kölner Zoo. Am späteren Nachmittag ging es dann mit der Straßenbahn wieder nach Hause, wo ich dann nach dem Abendessen tot ins Bett gefallen bin. Jedenfalls war das immer das tollste Erlebnis was es für mich gab.

    • Bachem Hans 80 Jahre

      Ich freue mich riesig auf die Eröffnung Ich kenne es noch aus meiner Jugend Zeit und werde jetzt mit meiner Frau öfter mal vorbei kommen üm jett zu drienke un jett zu müffele wir freuen uns.

  • petzold, egon

    Komisch: In Köln dauert es Jahrzehnte bei unendlich großer Bürokratie für nur 1 Gebäude (was schon steht!).
    Aktuell im Ahrtal nach dem Hochwasser: Alle ziehen an einem Strick. Und die Verwaltung hält sich glücklicherweise bedeckt: Es geht voran, bei hunderten von Gebäuden und z.T. gravierenden Bauschäden.
    Was läuft in Köln falsch??

    • Eine einzige Enttäuschung
      Was habe ich mich gefreut das Cafe im Sommer mal besuchen zu dürfen. Da wurde soviel Geld in den Wiederaufbau gesteckt .
      Leider werden die meisten Kölner die Dachterrasse niemals sehen können,da diese nur für Veranstaltungen gebucht werden kann. Das ist traurig für alle Kölner. Traurig für die die es von früher kennen. Und traurig für die die es zum erstenmal sehen könnten.
      Leider gibt es vor dem Cafe nur etwa 12 Tische . Es braucht sehr viel Geduld da einen Platz zu ergattern. Wir haben uns an den Rand gesetzt und mit zwei anderen älteren Paaren gewartet. Und waren sehr enttäuscht das die Dachterrasse geschlossen war. Der äußere Bereich wurde nur noch als bessere Frittenbude bezeichnet. Nach einiger Zeit sind wir alle weg gegangen . Nach 16 Uhr könnten wir uns endlich an einen Tisch setzen. Leider war da die Kuchentheke schon leer.
      Anstatt die oberen Etagen für Events zu reservieren könnte das Cafe diese für die Rheinpark Besucher öffnen. Vor allen dann wenn keine Veranstaltung dort stattfinden.
      Mehr Gäste – mehr Einnahmen? So preiswert find ich das Stück Torte jetzt nicht unbedingt,das dafür auf Selbstbedienung gesetzt wird. Ich könnte mir vorstellen das viel mehr in das Cafe kommen würden wenn sie auf der Dachterrasse ihren Kaffee serviert bekommen. Mit dem wunderschönen Ausblick auf Köln .Kann mir nicht vorstellen das mit dem Außenbereich das Cafe kostendeckend betrieben werden kann.
      Aber bei einem Sitzplatzangebot von 1000 …. Das müsste doch eigentlich funktionieren.

  • Elke Lemacher

    Da freue ich mich, denn damals ging ich manchmal dahin wenn ich aus dem Jugendpark kam.

  • Elke Lemacher

    Zur Bundesgartenschau wurde auch der Jugendpark genutzt. Habe dort auf der Rollschuhbahn fast alleine meine Runden gedreht und dort auch meinen Mann kennengelernt als ehrenamtliche Hilfe für die Leiterin und ihren Assistenten. Er war Gruppenleiter bei den Kalker Pfadfinder DPSG und ich wurde dann dort die 1. Akela. Wer nicht weiß was das ist: eine Leiterin für die Wölflinge, damals 10 – 12 Jahre alt und nuur männlich.
    Bin bis heute noch Mitglied der DPSG.

  • Kölner Architekt

    Die Chinesen hätten das Ding abgerissen und für 1 Mio in höchstens 6 Monaten detailgetreu wieder aufgebaut.

  • Sieht super aus !!
    Wie wär’s denn mit einem festen Termin für Swingtanz ???
    Würde doch super passen und wir wären dabei !!!
    LG und erfolgreichen Start wünscht Su

  • Elke Lemacher

    Da muss ich wieder hin. Die 55 km jetzt schaffe ich bestimmt auch noch. Gibt ja 9.- Ticket. ( werde ich dafür kaufen)

    • Andreas Rickmann

      Wenn es ab Ende Juli komplett eröffnet ist, lohnt sich das bestimmt! Liebe Grüße!

  • Sehr schöne Architektur, schöner Blick. Aber das gastronomische Angebot ist wirklich kein Grund dort hinzugehen. Kaum mehr als eine gewöhnliche 08/15-Frittenbude. Warum bitte ist die Karte sowas von Langweilig? Warum gibt es keine leckeren Tagesgerichte? Warum kein Brunch? Warum bitte nur olle Tiefkühlfritten mit ebensolcher Currywurst als kulinarischer Höhepunkt? Wenn es wenigstens Fritten belgischer Art wären – frisch geschnitten, zweifach in Rinderfett frittiert, dazu diverse frische Saucen… aber nein. Überlegt euch nochmal euer Angebot! Es kann einfach sein aber dennoch hochwertig.

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