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Kölner Dom Beleuchtung

Neuer Kompromiss bei Beleuchtung des Kölner Doms gefunden

Bei der Debatte um die Beleuchtung des Kölner Doms gibt es einen neuen Kompromiss: Seit dem Wochenende werden die Spitzen der beiden Domtürme wieder beleuchtet und sind damit aus der Ferne zu sehen. Die neue Form der Beleuchtung erfolgt von innen heraus in den Turmspitzen, den so genannten Turmhelmen. Es gibt also keine Scheinwerfer, die von außen auf den Dom strahlen.

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Damit wurde ein Kompromiss gefunden:

  • Einerseits ist der Dom, bzw. seine Spitzen, in der Nacht nun wieder in der Stadt und in der Ferne sichtbar.
  • Andererseits erfordert diese Form der Innenbeleuchtung einen geringen Energieaufwand, der nicht mit den eigentlichen Beleuchtung des Doms zu vergleichen ist.

„Die Beleuchtung der Turmhelme des Domes erfolgt seit vergangenem Samstag, dem 142. Jahrestag der Einweihung des Domes durch Kaiser Wilhelm I., auf Anregung des Dombaumeisters und in Abstimmung mit der Stadt Köln“, erklärte das Metropolitankapitel, wie der Stadtanzeiger berichtet.

Kölner Dom: Beleuchtung ab 23 Uhr abgestellt

Seit August war die Beleuchtung des Kölner Doms in den Abendstunden zunächst ab 23 Uhr, später dann ab 22 Uhr komplett abgeschaltet. Die Stadt hat Anfang August bekanntgeben, die Beleuchtung an allen 132 repräsentativen Gebäuden in Köln nachts einzustellen, um Energie zu sparen. Zwar gab es einen breiten Konsens, dass Energiesparmaßnahmen richtig sind, die Frage zur Beleuchtung des Doms wurde unter den Menschen in Köln jedoch kontrovers diskutiert. Viele sprachen sich dagegen aus.

Das Argument: Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, dass der Dom als ein Zeichen der Hoffnung sichtbar bleibt. Auf dieser Seite ist ein Kommentar erschienen, warum der Dom nachts beleuchtet bleiben sollte. In unserer – nicht repräsentativen – Umfrage zum Thema sprachen sich zwei von drei Leuten dafür aus, dass der Dom nachts weiterhin beleuchtet werden sollte.

Tatsächlich war es ein gespenstische Atmosphäre, nachts vor dem stockdunklen Dom zu stehen, der schwarz in den Himmel emporragte – während in den Straßen um den Dom Reklame-Schildern von Geschäften zum Teil die ganze Nacht leuchteten. Der nun gefundene Kompromiss dürfte beide Seiten zufrieden stellen.

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