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Lotti Krekel

Tod von Lotti Krekel: Das „lecker Mädsche“ hat Köln für immer verlassen

Das „lecker Mädsche“ hat Köln für immer verlassen. Lotti Krekel ist tot. Die Kölner Schauspielerin starb am 11. April im Alter von 81 Jahren, wie der WDR unter Berufung auf Freund und die Familie berichtete. Sie hinterlässt ihren Ehemann, den Schauspieler Ernst H. Hilbich.

Lotti (ganzer Name: Hedwig Charlotte) Krekel feierte ihr Schauspiel-Debüt auf großer Bühne am legendären Millowitsch-Theater in Köln. Zuvor hatte sie neben ihrer Ausbildung Unterricht in Schauspiel und Gesang erhalten.

In dem Stück „Die spanische Fliege“ spielte sie neben Willy Millowitsch die Hauptrolle. Es war der Beginn einer großen Karriere in die Herzen vieler Menschen in ganz Deutschland – aber besonders in Köln. Durch die TV-Übertragungen des Millowitsch-Theaters wurde sie schnell bundesweit bekannt. Das Foto zeigt Lotti Krekel gemeinsam mit Willy Millowitsch im Jahr 1997.

(Foto: IMAGO / United Archives / ZIK Images)

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Lotti Krekel: Ihre erfolgreichste Rollen

Sie war anschließend in den 1960er-Jahren in zahlreichen TV-Filmen zu sehen, in einigen Fällen auch an der Seite von Willy Millowitsch (z.B. bei „Tante Jutta aus Kalkutta“). Ende der 1960er-Jahre begann sie auch, karnevalistische Lieder zu singen. Ihr bekanntestes Lied war „Mir schenke dä Ahl e paar Blömcher“, das noch heute wirklich jeder kennt.

In den 1970er-Jahren moderierte sie außerdem im WDR die karnevalistische Hitparade, die wöchentlich beim WDR während der Session lief. Auch Ende der 90er-Jahre war sie weiterhin im TV präsent, spielte unter anderem Hilde Becker in der Serie Heinz Becker. In der TV-Serie „Die Anrheiner“ war sie in fast 400 Folgen sie sehen.

Lotti Krekel wohnte in Köln-Marienburg

Lotti Krekel war die Halbschwester von der Schauspielerin Hilde Krekel, mit der sie unter anderem in „Die Anrheiner“ spielte. Hildegard Krekel starb 2013 an Krebs. Beide hatten ein enges Verhältnis zueinander.

Der Spitzname von Lotti Kregel in Köln war „lecker Mädsche“. Sie wohnte in Köln-Marienburg. Mit Ernst H. Hilbich war Krekel seit 2003 verheiratet, lebte zuvor lange unverheiratet mit ihm zusammen.

Wie der Spiegel berichtet, begann ihre Karriere durch den Vater von Marius Müller-Westerhagen, der Schauspieler war. Er habe die damals 5-jährige in der Kölner Innenstadt gesehen und ihrer Mutter geraten, mit ihrer Tochter zum Kinderfunk zu gehen.

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Lotti Krekel: WDR ändert Programm

Das WDR Fernsehen änderte am 12. April 2023 in Erinnerung an Lotti Krekel sein Programm: Ab 01:10 Uhr wurden zwei Folgen der „Anrheiner“: „Abgefahren und ausgebremst“ (2010) sowie „Arme Hunde“ aus dem Jahr 2014 gesendet.

Am 14. April 2023 zeigt das WDR Fernsehen ab 23.30 Uhr im Anschluss an den „Kölner Treff“ eine Folge „Zimmer frei!“ mit Lotti Krekel zu Gast (1998).

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