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Kölsche Sprüche zum Abschied

7 Sätze, die Menschen in Köln zum Abschied sagen

In der kölschen Sprache gibt es einige Abschiedsgrüße und Formeln, die Menschen aus anderen Regionen vielleicht erstmal etwas ratlos zurücklassen. Wir haben hier einige von ihnen gesammelt, nachdem wir in unserer Facebook-Gruppe zur kölschen Sprache viele Vorschläge erhalten haben.

Hier findet ihr 6 kölsche Sprüche zum Abschied und jeweils eine kurze Erläuterung dazu.

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Kölsche Sprüche zum Abschied: Wie verabschiedet man sich auf Kölsch?

Mach et joot, schwenk de Hoot!

Das ist abgewandelt aus dem Lied „Wille Wille Witt“ von Marita Köllner, wo es unter anderem heißt: „Wille Wille Witt mir sin se Quitt Schwenk de Hoot un maat et joot“.

Mach et jot ävver nit ze off 

Mach es gut, aber nicht zu oft. Aus dem kölschen Grundgesetz (Paragraph 8) und heißt soviel wie: Übertreib es nicht. Die Klasse macht es, nicht die Masse. Alle Paragraphen des kölschen Grundgesetzes und die jeweilige Bedeutung liest du hier

Adschö / Tschö

Die Form kommt wie viele andere Wörter in der kölschen Sprache aus dem Französischen und hat seinen Ursprung in dem bekannten Wort Adieu. In Köln wurde daraus zunächst Adschö. Mittlerweile heißt es häufig einfach Tschö. Tipp: Hier findest du 14 kölsche Wörter, die eigentlich aus dem Französischen stammen

Bye bye my love, mach et joot,
bes zom nächste Mol

Keine direkte Grußformel, aber diese Melodie hat man doch sofort im Kopf, wenn man an einen eher fröhlichen Abschied denkt: Das ist der bekannte Refrain aus dem gleichnamigen Lied der Bläck Fööss aus dem Jahr 1985.

Jank, ävver jank met Jott!

Das heißt soviel wie: Geh, aber geh mit Gott.

Ich klopp‘ ens op de Desch / Jröß Jott wenn do ihn sühst

Kennst du weitere kölsche Sprüche zum Abschied? Schreib und eine E-Mail.

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