Anzeige


Kölner Lichter

Kölner Lichter 2026: Veranstalter gibt Einblick in turbulenten Stunden hinter den Kulissen

„Ende gut, alles gut“ – so lautet das Fazit von Werner Nolden, Veranstalter der Kölner Lichter, für das Jahr 2026. Tatsächlich lag hinter ihm und seinem Team eine turbulente und kaum planbare Woche. Der niedrige Pegel des Rheins stellte die Veranstalter vor zahlreiche, teils kurzfristige Herausforderungen, wie Nolden rückblickend im Gespräch mit Verliebt in Köln erklärt.

So führte das Niedrigwasser zunächst dazu, dass nicht alle Schiffe am geplanten Konvoi teilnehmen konnten. Auch die Verlegung des Startpunkts von Porz nach Niehl zog einen erheblichen organisatorischen Aufwand nach sich. „Durch den neuen Start des Schiffskonvois in Niehl waren eine neue schifffahrtsrechtliche Erlaubnis, eine neue Streckensicherung und neue Fahrtzeiten nötig“, sagt Nolden. Sein Team habe in der Woche vor den Kölner Lichtern mehrere Nachtschichten eingelegt.

❤️ Kölns beliebtesten Newsletter abonnieren - Kölschen Fuffziger als Ausmalbild erhalten ✅🍀
Kölscher Fuffziger
❤️ Kölns beliebtesten Newsletter abonnieren - Kölschen Fuffziger als Ausmalbild erhalten ✅🍀

Feuerwerksschiff mit zu viel Tiefgang

Zudem musste kurzfristig das Feuerwerksschiff ausgetauscht werden. Das ursprünglich vorgesehene Schiff hatte einen Tiefgang von 1,40 Metern – zu viel angesichts des niedrigen Wasserstands. Das Ersatzschiff kam kurzfristig aus Mannheim und benötigte lediglich 45 Zentimeter Tiefgang.

Auch die Beladung des Feuerwerksschiffs im Niehler Hafen am Donnerstag und Freitag gestaltete sich überraschend schwierig. Wegen des niedrigen Wasserstands war die Brücke zum Schiff stark geneigt. „Der niedrige Rheinpegel führte an vielen Stellen zu Herausforderungen, die zunächst gar nicht offensichtlich waren“, sagt Nolden.

Hotelschiff parkte zu nah am Feuerwerk

Der Tag der Kölner Lichter selbst hielt weitere Überraschungen bereit. „Am Samstag um 19 Uhr bekamen wir von der Wasserschutzpolizei die Information, dass ein Hotelschiff zu nah am Feuerwerksbereich lag“, berichtet Nolden. Weil es aufgrund des niedrigen Wasserstands zu riskant gewesen wäre, das Schiff zu bewegen, mussten die Reisenden zwischen 21.30 Uhr und Mitternacht von Bord gehen.

„Wir haben die Stühle vom Deck ans Ufer gestellt. Dort wurden die Reisenden verpflegt und konnten das Feuerwerk anschauen“, so Nolden.

Der SMPTE-Code der Drohnenshow trieb den Verantwortlichen kurz nach 23 Uhr die Schweißperlen auf die Stirn. Dreimal brach die Verbindung ab. Erst beim vierten und zugleich letzten Versuch gelang der Start – nachdem der Start manuell ausgelöst worden war. Wohl kaum jemand am Rheinufer hätte in diesem Moment mit den Verantwortlichen tauschen wollen.

Anzeige: Aus dem Verliebt in Köln-Shop:

Feuerwerk begeisterte die Besucher

Dabei war der Code am Samstagnachmittag zweimal erfolgreich getestet worden. „Aktuell analysieren wir, welche Faktoren im Umfeld dafür verantwortlich waren, dass die Verbindung am Abend abgebrochen ist“, sagt Nolden. Durch die technischen Probleme verzögerte sich das Feuerwerk um rund 20 Minuten und war um kurz vor Mitternacht vorbei.

Die anschließende Show mit musiksynchronem Feuerwerk begeisterte schließlich die rund 150.000 Besucherinnen und Besucher am Rheinufer, die anschließend applaudierten.

Der Vorverkauf für die Tribünenplätze bei den Kölner Lichtern 2027 hat bereits begonnen – und die Nachfrage ist hoch. In den ersten Tagen wurden bereits 500 der insgesamt 1.600 Karten verkauft: Die Tickets sind hier erhältlich

Zurück

1 Kommentar

  • Das Feuerwerk war sehr gut, bei der Drohnenschau ist noch sehr viel Luft nach oben

Kommentiere diesen Artikel