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Kölner Dom Hausnummer

Warum hat der Kölner Dom ausgerechnet die Hausnummer 4?

Der Kölner Dom hat wie alle anderen Häuser in Köln auch eine Adresse. Diese lautet Domkloster 4 in 50667 Köln. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass der Kölner Dom auch eine ganz normale Hausnummer hat? Und vor allem: Warum die Nummer 4? Schließlich würde man genau das doch eher weniger von einer Kathedrale erwarten und schon gar nicht von dem riesigen Kölner Dom.

Die Geschichte der Hausnummer des Kölner Dom gehört zu den vielen kleinen Anekdoten, die Köln so einzigartig und liebenswert machen. Wir haben in dem nachfolgenden Quiz vier mögliche Erklärungen für die Hausnummer aufgeschrieben. Probiert mal aus, ob ihr die wichtig Antwort findet. (Foto Hausnummer: Doppelklecks CC BY-SA 4.0)

Achtung: Es muss nicht unbedingt die naheliegendste Antwort sein. Unter der richtigen Antwort bekommt ihr auch eine Erläuterung zur Frage und der Antwort.

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Die Geschichte zur Hausnummer am Kölner Dom

Zwar sind die Franzosen für die Einführung der Hausnummern in Köln verantwortlich. Dem Dom hatten sie ursprünglich aber die Hausnummer 25831/2 in der Gasse „Auf der Litsch“ gegeben.

Die Hausnummer 4 hatte tatsächlich das Dombaubüro, das nach der Fertigstellung des Doms abgerissen wurde. Es gingen aber auch weiterhin viele Briefe an den Kölner Dom und die Hausnummer 4, sodass man sich dazu entschied, dem Kölner Dom 1893 auch ganz offiziell die Hausnummer 4 zu geben, was sich bis heute nicht verändert hat. Die Hausnummer ist übrigens auch tatsächlich am Mittelportal des Doms abgebracht.

Die Gasse „Auf der Litsch“ gibt es heute nicht mehr. Sie verband früher Trankgasse und Domkloster und führte direkt an der Westfassade des Doms vorbei. Durch die Umgestaltung des Domumfelds nach dessen Vollendung mit dem erwähnten Abbruchs des früheren Dombaubüros verschwand auch die Gasse aus dem Kölner Stadtbild, die es seit dem Mittelalter gab.

Wer bezahlt den Kölner Dom?

Der Kölner Dom kostet pro Tag rund 35.000 Euro an Unterhalt. Wer bezahlt das eigentlich? Weder das Land, noch die Stadt, noch das Erzbistum machen den größten Anteil aus. Hier lest ihr, wer die meisten kosten übernimmt

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