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Köln Mittelalter

Wie gut kennst du Köln im Mittelalter? Mach den Test

Köln war im Mittelalter eine der größten und bedeutendsten Städte Europas. Händler aus vielen Ländern kamen an den Rhein, Pilger besuchten die Stadt und mächtige Erzbischöfe bestimmten lange Zeit über ihre Geschicke. Viele Bauwerke aus dieser Epoche prägen Köln bis heute.

Doch wie gut kennst du die Geschichte deiner Stadt? Weißt du, warum Köln im Mittelalter so reich wurde, welche Bedeutung die Schlacht von Worringen hatte und wie sich die Kölner gegen die Macht des Erzbischofs durchsetzten?

In unserem Quiz kannst du dein Wissen mit sieben Fragen testen. Zu jeder Frage gibt es vier Antwortmöglichkeiten. Nach deiner Antwort erfährst du, was dahintersteckt.

Die Erläuterung der Antworten

Das mittelalterliche Köln hat zahlreiche Spuren hinterlassen, die noch heute im Stadtbild zu finden sind. Die sieben Fragen unseres Quiz greifen wichtige Ereignisse und Besonderheiten dieser Zeit auf.

Der Kölner Dom: Eine Baustelle über Jahrhunderte

Im Jahr 1248 wurde der Grundstein für den heutigen gotischen Kölner Dom gelegt. Der Bau sollte einer Kirche würdig sein, die mit den Reliquien der Heiligen Drei Könige einen der bedeutendsten Pilgerschätze Europas beherbergte.

Doch die Arbeiten zogen sich über Jahrhunderte hin. Erst 1880 wurde der Dom vollendet – mehr als 600 Jahre nach dem Baubeginn.

Die Schlacht von Worringen veränderte Köln

Die Schlacht von Worringen im Jahr 1288 war ein entscheidendes Ereignis der Kölner Stadtgeschichte. Der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg unterlag einem Bündnis, zu dem auch Kölner Bürger gehörten.

Für die Stadt bedeutete das einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Der Erzbischof verlor entscheidend an Einfluss auf die Stadtpolitik. Köln wurde allerdings erst 1475 offiziell zur Freien Reichsstadt erhoben.

Die Heiligen Drei Könige machten Köln zum Pilgerziel

1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine, die als Reliquien der Heiligen Drei Könige verehrt werden, von Mailand nach Köln.

Damit entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Die Reliquien werden bis heute im Dreikönigenschrein des Kölner Doms aufbewahrt.

Warum Köln eine reiche Handelsstadt wurde

Köln profitierte im Mittelalter von seiner Lage am Rhein. Über den Fluss wurden Waren aus verschiedenen Regionen Europas transportiert.

Eine wichtige Rolle spielte das Stapelrecht, das Köln 1259 erhielt. Es verpflichtete durchreisende Kaufleute unter bestimmten Bedingungen, ihre Waren in der Stadt zum Verkauf anzubieten. Das stärkte den Kölner Handel und brachte der Stadt wirtschaftliche Vorteile.

Die romanischen Kirchen erzählen von Kölns Vergangenheit

Neben dem Dom gehören die zwölf großen romanischen Kirchen zu den wichtigsten historischen Bauwerken Kölns.

Eine davon ist St. Gereon. Besonders auffällig ist ihr zehneckiger Zentralbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche zeigt, wie bedeutend Köln schon lange vor der Fertigstellung des gotischen Doms als religiöses Zentrum war.

Der Verbundbrief von 1396 veränderte die Stadtpolitik

Im Jahr 1396 erhielt Köln mit dem Verbundbrief eine neue politische Ordnung. Die 22 sogenannten Gaffeln, Zusammenschlüsse verschiedener gesellschaftlicher und beruflicher Gruppen, bildeten fortan die Grundlage der Stadtverfassung.

Damit veränderte sich, wer in Köln politische Entscheidungen treffen konnte. Die bisherige Vorherrschaft weniger mächtiger Familien wurde durch eine neue Ratsverfassung abgelöst.

Drei mittelalterliche Stadttore stehen noch heute

Wer durch die Eigelsteintorburg, die Hahnentorburg oder die Severinstorburg geht, begegnet einem Stück mittelalterlicher Stadtgeschichte.

Alle drei Torburgen gehörten zur großen mittelalterlichen Stadtbefestigung, deren Bau Ende des 12. Jahrhunderts begann. Die Mauer umschloss ein für damalige Verhältnisse außergewöhnlich großes Stadtgebiet. Heute sind die erhaltenen Torburgen wichtige Zeugnisse dieser Epoche.

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