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Hohe Straße Köln

So hoch sind die Ladenmieten auf die wichtigsten Kölner Einkaufsstraßen

Es sind die begehrtesten Lagen Kölns. Jeden Tag kommen tausende Menschen hier entlang. Doch was muss ich eigentlich an Miete für ein Geschäft auf den größten Kölner Einkaufsstraßen bezahlen? Die Kölner Immobilienfirma Greif & Contzen hat genau das in ihrem Immobilienmarktbericht festgehalten.

Der Bericht zeigt: Wer ein Geschäft in Köln in einer Top-Lage hat, muss üblicherweise tief in die Tasche greifen. Die Preise erklären auch, warum man in besonders exponierten Lagen ausschließlich die Läden von großen Ketten und Konzernen findet.

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Wie hoch sind die Ladenmieten in Köln?

  • In einer Spitzenlage (Hohe Straße, Schildergasse, Wallrafplatz) zahlt man zwischen 110 und 250 Euro pro Quadratmeter.
  • Bei „sehr guten innerstädtischen Geschäftslagen“ (z.B. Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße, Neumarkt Nordseite) liegt die Ladenmiete zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter.

Klingt sehr hoch. Tatsächlich sind die Mieten 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gefallen. Hier seht ihr im Detail, was man pro Quadratmeter 2023 bezahlen musste und wie es im Vergleich zu 2022 war.

Die Preise gelten für Neuvermietungen bei Ladengeschäften bis zu 100 Quadratmeter. Bei größeren Ladenlokalen gibt es üblicherweise noch Abschläge. Sie geben dennoch einen guten Einblick, welche Kosten man eigentlich als Ladeninhaber an begehrten Standorten in der Stadt hat:

Ladenmieten in Köln: Wallrafplatz am teuersten

  • Wallrafplatz: 250 Euro (2022: 260 Euro)
  • Schildergasse: 225 Euro (2022: 225 Euro)
  • Hohe Straße: 140 Euro (2022: 160 Euro)
  • Neumarkt (Nordseite): 100 Euro (2022: 100 Euro)
  • Ehrenstraße: 90 Euro (2022: 90 Euro)
  • Mittelstraße: 60 Euro (2022: 65 Euro)
  • Breite Straße: 80 Euro (2022: 70 Euro)
  • Apostelnstraße / Pfeilstraße: 45 Euro (2022: 45 Euro)
  • Deutzer Freiheit, Dürener Str., Neusser Str.: 30 Euro (2022: 30 Euro)

„Ingesamt war die Situation des innerstädtischen Einzelhandels auch nach der Corona-Pandemie immer noch angespannt“, heißt es im Immoblienmarktbericht über Einzelhandelsimmobilien in Köln. Viele Einzelhändler standen nach wie vor unter Druck. In innerstädtischen Lagen gab es Leerstände und in einzelnen Lagen sanken die Mieten und die Kaufpreise gingen zurück.

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Fallende Mieten auf der Hohe Straße

Diese Entwicklung kann man aktuell auch direkt sehen, wenn man etwa über die Hohe Straße geht. Auf der Hohen Straße konnte man zuletzt Leerstände und zunehmend Billig-Geschäfte beobachten. Der Bericht spricht hier von einem qualitative Rückgang im Handelsbesatz.

Auffällig ist, wie groß der Unterschied in den Ladenmiete zwischen Hohe Straße und Schildergasse ist. Für die Hohe Straße rechnet der Bericht auch 2024 mit leicht fallenden Preisen. Ein Trend, der jedoch nicht langfristig anhält: „Ab 2025 dürften wieder neu gebaute und revitalisierte Einzelhandelsflächen hinzukommen“.

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