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Köln Düsseldorfer

5 Dinge, die du in Köln vom Wasser aus entdecken kannst

Anzeige | Köln lässt sich auf viele Arten erkunden. Wer jedoch mit einem Schiff über den Rhein fährt, erlebt die Stadt aus einer Perspektive, die vom Ufer aus kaum möglich ist. Plötzlich rücken kleine Details in den Blick, die im Alltag leicht übersehen werden. Die Brücken wirken mächtiger, bekannte Bauwerke zeigen eine andere Seite und sogar das Klima fühlt sich auf dem Wasser anders an.

Die Köln-Düsseldorfer bieten täglich Panoramafahrten und auch Linienfahrten ab Köln an. Diese und weitere Fahrten der KD haben eines gemeinsam: Ihr könnt Köln aus einer ganz anderen Perspektive aus vom Wasser erleben.

➡️ Hier gelangt ihr zur Übersichtsseite der Schiffstouren mit der Köln-Düsseldorfer

Wir haben fünf Dinge gesammelt, die man in Köln vom Wasser aus besonders gut entdecken kann:

1. Den Nikolaus am Eingang des Rheinauhafens

Am nördlichen Eingang des Rheinauhafens steht eine mehr als 200 Jahre alte Figur aus Buntsandstein. Sie zeigt den Heiligen Nikolaus im Bischofsgewand. Wer vom Schokoladenmuseum kommt, sieht zunächst vor allem seinen Rücken. Denn der Nikolaus blickt nicht in Richtung Stadt, sondern hinaus auf den Rhein.

Das hat einen guten Grund: Der Heilige Nikolaus gilt seit dem Mittelalter als Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Schiffer. Sein Blick gilt den Schiffen und den Menschen, die auf dem Wasser unterwegs sind.

Ursprünglich stand die Figur in Poll. Ein Fährmann soll sie im 18. Jahrhundert aus den Niederlanden mitgebracht und den Poller Schiffern gestiftet haben. Später wurde sie am Bayenturm aufgestellt, bevor sie 1955 an ihren heutigen Standort kam.

2. Die Kölner Brücken von unten

Vom Ufer aus nehmen wir die Kölner Rheinbrücken meist als Teil des Stadtpanoramas wahr. Auf dem Wasser verändert sich ihre Wirkung vollständig. Bei der Durchfahrt ragen die Konstruktionen unmittelbar über einem auf. Stahlträger, Bögen, Seile und die Unterseiten der Fahrbahnen zeigen, welche gewaltigen Bauwerke den Rhein überspannen.

Besonders eindrucksvoll sind die mächtigen Brückenpfeiler und Fundamente. Sie müssen nicht nur das Gewicht der jeweiligen Brücke tragen, sondern dauerhaft der Strömung, Hochwasser und dem Schiffsverkehr standhalten. Ihre stromaufwärts gerichteten Spitzen helfen übrigens dabei, das Wasser zu teilen und den Druck auf die Pfeiler zu verringern.

Es lohnt sich übrigens auch, einen Blick unter die Brücken zu werfen: Die Deutzer Brücke ist etwa auf der einen Seite grün und besteht auf der anderen Seite aus Beton. Auch unter der Hohenzollernbrücke kann man die Geschichte der mit Anbauten und Umbauten sehr gut erkennen.

3. Die Stangen mit dem „gelben Hut“

Unter mehreren Kölner Rheinbrücken sind auffällige Metallstangen angebracht. An ihrem Ende sitzt ein gelber Körper, der ein wenig wie ein Satellit oder ein kleiner gelber Hut aussieht. Möwen nutzen die Stangen gerne als Sitzplatz. Ihre eigentliche Funktion ist jedoch für die Schifffahrt bestimmt.

Bei den gelben Bauteilen handelt es sich um Radarreflektoren. Sie erzeugen ein besonders deutliches Echo auf den Radargeräten der Schiffe. Das ist wichtig, weil der große Brückenüberbau auf dem Radar häufig als zusammenhängendes Signal erscheint. Die einzelnen Pfeiler und die sichere Durchfahrt dazwischen sind dann nicht immer eindeutig zu erkennen.

Die Reflektoren markieren deshalb die Lage der Brückenpfeiler. Besonders bei Nebel, starkem Regen oder in der Dunkelheit helfen sie den Schiffsführern dabei, die richtige Durchfahrt anzusteuern. Die Stangen befinden sich unterhalb der Brücke, damit die Reflektoren nicht von der Konstruktion abgeschirmt werden.

4. Das besondere Klima auf dem Rhein

Auf dem Rhein fühlt es sich häufig etwas frischer an als zwischen den Häusern der Innenstadt. Die Stadt Köln ordnet den Rhein einem eigenen „Gewässerklima“ zu. Dieses besitzt eine ausgleichende thermische Wirkung, weil sich Wasser langsamer erwärmt und abkühlt als Straßen, Plätze oder Hausfassaden.

Hinzu kommt, dass das Rheintal eine wichtige Ventilationsachse für Köln bildet. Luftströmungen werden entlang des Flusses kanalisiert. Auf dem offenen Wasser gibt es außerdem kaum Gebäude, die den Wind abbremsen. Wer mit einem Schiff unterwegs ist, spürt zusätzlich den Fahrtwind.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es auf dem Rhein immer eine bestimmte Zahl von Grad kälter ist. Je nach Tageszeit, Jahreszeit und Wetterlage kann der tatsächliche Temperaturunterschied gering sein. Durch Wind, weniger Wärmestrahlung von Gebäuden und die offene Wasserfläche fühlt es sich auf dem Schiff trotzdem häufig deutlich frischer an.

5. Der einmalige Blick op d’r Dom

Das darf natürlich nicht fehlen: Den Dom kennen wir uns Köln aus allen möglichen Perspektiven. Direkt vom Wasser aus sieht man ihn jedoch nur mit dem Schiff.

Je nach Tageszeit verändert sich der Anblick: Morgens liegt häufig weiches Licht über der Stadt, am Abend spiegeln sich die beleuchteten Gebäude im Wasser. Spätestens bei diesem Blick wird klar, warum Köln und der Rhein untrennbar miteinander verbunden sind.

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