Wurstbraterei Kölner Tatort

Wurstbraterei aus dem Kölner Tatort steht nun in der Eifel

Millionen Menschen kennen die Wurstbraterei aus dem Kölner Tatort, viele Kölner kennen sie als ganz normalen Imbiss im Rheinauhafen kurz vor der Südbrücke, wo der Wagen viele Jahre stand und ein beliebter Imbiss war.

Der normale Betrieb ist seit 2020 allerdings vorbei: Aufgrund der Corona-Pandemie und einem Schicksalsschlag in der Familie, hat sich die Inhaberfamilie Vosen im Sommer 2020 dazu entschieden, in den Ruhestand zu gehen (hier der Artikel dazu).

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Wurstbraterei aus Kölner Tatort steht im Museum

Der Imbiss im Rheinauhafen wurde im Corona-Jahr 2020 nicht mehr geöffnet. Im September 2020 wurde der historische Wagen offiziell an den LVR (Landschaftsverband Rheinland) übergeben und in die Eifel transportiert. Dort steht er nun im Freilichtmuseum Kommern.


Der Imbisswagen ist über 50 Jahre alt: Er wurde im 1954 von der Kölner Firma Franzen gebaut und dokumentiert auch ein Stück Schaustellergeschichte im Rehinland: „Während heute viele schaustellerisch betriebenen Imbissgeschäfte eine thematische Aufmachung haben, trugen die Geschäfte früher schlicht die Bezeichnung ihrer Funktion bzw. ihres hauptsächlichen Produktangebots, gemalt in großer Schrift auf die so genannten Dachkanten, ergänzt allerdings oft durch üppige Beleuchtung“, heißt es auf der Seite des Freilichtmuseums Kommern über die Wurstbraterei.

Wurstbraterei: Für den Kölner Tatort an die Deutzer Werft

Im Kölner Tatort bildet der Wagen regelmäßig die Schlussszene, wenn die beiden Kommissare nach dem gelösten Fall hier eine Currywurst essen und Kölsch trinken. Für den Kölner Tatort steht der Wagen dann auf der Deutzer Werft, was aber nie sein eigentlicher Standort war.

So sieht der neue Standort im Freilichtmuseum Kommern aus. Im Hintergrund zu erkennen der Imbisswagen von Familie Vosen aus den 30er-Jahren. Foto: wurstbraterei.koeln

Im Freilichtmuseum Kommern steht bereits der ältere Wurstbraterei-Wagen (Auf dem Foto im Hintergrund) der Familie Vosen aus den 1930er Jahren. Beide Wagen sollen bei Veranstaltungen auch künftig nach Möglichkeit betrieben werden.

„Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei unseren Gästen für die langjährige Treue bedanken und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute“, schrieb Familie Vosen 2020 auf der Homepage der Wurstbraterei. Das wünschen wir dem Ehepaar auch!

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