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Bläck Fööss, Höhner & Co: Die wahre Bedeutung hinter diesen 5 kölschen Bandnamen

Wir sprechen sie ganz selbstverständlich aus. Aber habt ihr Euch schonmal gefragt, woher eigentlich die Namen der großen kölschen Bands kommen und was sie bedeuten? Schaut man sich die Ursprünge der Bands an, so stößt man schnell auf ungewöhnliche und typisch kölsche Geschichten.

Wir sind den Namen von fünf bekannten kölschen Bands auf den Grund gegangen und haben hier aufgeschrieben, woher sie kommen und was sie bedeuten. Einige Namen sind offensichtlich. Bei anderen stecken kuriose Geschichten dahinter.

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Bläck Fööss

Die Bläck Fööss feiern 2020 ihr 50-Jähriges Bestehen – was für eine Zahl. Angefangen hat die Band im Kölner Karneval. Der Bandname steht für nackte Füße. Der Name war Kölsch, klingt aber auch englisch.

Und tatsächlich ist die Gruppe anfangs immer genau so aufgetreten – barfuß. In einigen konservativen Karnevalsgesellschaften kam das Anfang der 70er Jahre anfangs nicht besonders gut an.

Aufgrund der Verletzungsgefahr von Glasscherben stellte die Gruppe die Auftritte mit nackten Füßen aber zeitig ein. Der Name aber ist bis heute geblieben.

Höhner

Der Name ist leicht ins Hochdeutsche zu übersetzen, steht für Hühner – hat aber eine Vorgeschichte: Denn die Band nannte sich nach ihrer Gründung 1972 zunächst „Ne Höhnerhoff“. Dabei traten sie auf der Bühne regelmäßig in Hühnerkostümen auf, fragten auf der Bühne „Gack, gack, gack“ – das Publikum antwortete ebenso. Eine heute skurrile Vorstellung.

Bekanntester Song zu der Zeit war Scheiß ejal, ob do Hohn bess oder Hahn – das Lied ist bis heute bekannt. 1975 benannte sich die Band in De Höhner um und trennte sich von den aufwendigen und unpraktischen Kostümen auf der Bühne.

Auf dem Namen Höhner kam die Gruppe, weil sie für Proben auf dem Bauernhof von Peter Werners (Gründungsmitglied) Schwiegervater probten – und vom Hühnerstall dort offenbar angetan waren.

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BAP

Der Bandname BAP entstand durch Sänger Wolfgang Niedecken, dessen Spitzname BAPP war – ursprünglich nannte er seinen Vater so. In Köln würde man eigentlich Papp sagen, doch die Familie Niedecken stammte aus Unkel (Landkreis Neuwied in Rheinland Pfalz), wo der Name dem dortigen Platt entstand.

Auf der Suche nach einem Namen schmissen vor dem ersten Auftritt im Nippeser Mariensaal (Eine Protestveranstaltung gegen den Bau der Stadtautobahn) die damaligen Bandmitglieder 1977 aus optischen Gründen das zweite P raus und nannten sich fortan BAP.

Nachdem Schlagzeuger Jürgen Zöllner 2014 nach 27 Jahren aus der Band ausstieg, heißt die Band Niedeckens BAP. Es bedeutet, dass die Band nicht mehr mit einer festen Besetzung spielt, sondern mit einem Pool von Musikern und Wolfgang Niedecken als Sänger.

Cat Ballou

Die Band, 1999 in Bergisch Gladbach gegründet, hat sich nach einer Westernkomödie von 1965 aus den USA benannt, die Cat Ballou heißt. Erzählt wird hier die Geschichte einer gewissen Catherine Ballou, die die Mörder ihres Vaters und den Hintermännern finden will.

Kasalla

Kasalla ist ein typisch rheinischer Begriff und bedeutet so viel wie Krawall oder Krach. Der Name passt zweifellos perfekt zur Kölschrock-Musik der Band, die sich 2011 gegründet hat.

Sänger Bastian Campmann ist der Sohn von Norbert Campmann, der Gitarrist bei den Räubern war und 2007 verstarb. Kasalla-Gründungsmitglied Flo Peil hat unter anderem auch schon Lieder für die Bläck Fööss und die Räuber geschrieben.

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6 Antworten auf „Bläck Fööss, Höhner & Co: Die wahre Bedeutung hinter diesen 5 kölschen Bandnamen“

Das Lied “ Scheiß ejal , ob de Hohn bess…..“ verbind ich immer mit Blom un Blömcher zur Zeit von Hannes Blum .
Das es ursprünglich eine Höhner Nummer war , hab ich nicht gewusst , wieder was dazu gelernt

Der Bandname Paveier, auf Hochdeutsch „Pflasterleger“, ist verwandt mit dem französischen pavé – „Straßenpflaster“. Er geht angeblich auf eine Bezeichnung aus der napoleonischen Zeit zurück, in der viele französische Begriffe Einzug in die kölsche Sprache gefunden haben. Das Wort wurde allerdings in Köln bereits wesentlich früher benutzt[1] und war ein im gesamten niederländischen und westmitteldeutschen Sprachraum verbreitetes Lehnwort. Der Bandname wurde 1983 von Heidi Knipp, der Frau von Songschreiber Hans Knipp, zufällig aus einem Wörterbuch gegriffen und wird IPA: [də˘ pavˈa˘i˘jɵ] ausgesprochen

Eure Kasallageschichte ist ja nur halb. Casala war und ist ein Möbel und Schulmöbelhersteller. Wenn sich die Schüler bei einer Tracht Prügel in der Schule bücken mussten, dann sahen sie das Firmenschild: Casala. Daher der Ausdruck: Es gibt Kasalla

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