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Kölner Veedel

Welches Veedel im Kölner Westen wird hier gesucht?

Wie gut kennt ihr die Kölner Veedel? Dieses Mal suchen wir einen Stadtteil im Kölner Westen, der vergleichsweise jung ist, aber auf dem Gebiet mehrerer alter Höfe und kleiner Siedlungen entstand. Aus einer geplanten Wohnkolonie entwickelte sich eines der begehrtesten Wohnviertel der Stadt. Erkennt ihr das gesuchte Veedel anhand der fünf Hinweise? Probiert es hier aus

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Zur Auflösung und Erläuterung

Gesucht ist Köln-Lindenthal. Im Unterschied zu vielen historisch gewachsenen Kölner Stadtteilen entstand Lindenthal gezielt als neue Wohnkolonie. Zwei Kölner Bürger kauften an der Straße nach Düren rund zehn Hektar Land, teilten die Fläche in Grundstücke auf und ließen Wege anlegen. 1846 wurde das erste Haus errichtet. Die neue Siedlung entwickelte sich schnell zu einer beliebten Wohngegend für Beamte und gut verdienende Angestellte.

Das Gebiet war zuvor von alten Höfen und kleinen Siedlungen wie Kriel, Lind, Deckstein, Kitschburg und Lindenburg geprägt. An diese Vergangenheit erinnert bis heute das Krieler Dömchen, dessen älteste Teile aus dem 10. Jahrhundert stammen.

Auch die Herkunft des Namens Lindenthal ist nicht eindeutig geklärt. Laut Stadt Köln könnte er mit einem alten Rheinarm und dem Dorfnamen Lind zusammenhängen, der „Acker“ bedeutet. Ob auch die Linde zur Namensgebung beitrug, ist umstritten.

Weil sich kaum große Industriebetriebe ansiedelten, entstanden in Lindenthal zahlreiche Villen und Wohnhäuser in grüner Umgebung. Im Jahr 1888 wurde der Ort als Teil der Gemeinde Kriel nach Köln eingemeindet. Kurz darauf begann die Anlage des Stadtwalds.

Nach dem Ersten Weltkrieg griff Oberbürgermeister Konrad Adenauer außerdem die Idee auf, die Lindenthaler Kanäle nach dem Vorbild der Düsseldorfer Königsallee zu gestalten.

Eine heute Antrag fast vergessene Geschichte spielte sich ebenfalls im Stadtwald ab: Zwischen 1934 und 1937 wurden dort vier große Stadtwaldrennen ausgetragen. Motorräder und teilweise auch Sportwagen fuhren über einen Rundkurs durch das Erholungsgebiet. Zu einzelnen Veranstaltungen kamen bis zu 90.000 Zuschauer. Heute sind die früheren Rennstrecken kaum noch als solche zu erkennen.

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