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Stross Kölsche Sprache

Welches Körperteil wird in Köln als Stross bezeichnet?

Wir wissen (und fühlen) es alle: Kölsch ist mehr als nur ein Dialekt – es ist ein eigenes Sprachgefühl. Viele Wörter klingen vertraut, bedeuten aber etwas ganz anderes, als man im ersten Moment denkt. Genau darum geht es in unserem kölschen Wörterquiz: Heute suchen wir ein Körperteil. Weißt du, was in Köln mit der „Stross“ gemeint ist?

Hier kannst du testen, ob du die richtige Antwort weißt und liest unter dem Quiz eine kurze Erläuterung zum Begriff – und noch einige weitere Namen von Körperteilen in der kölschen Sprache.

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Die Erläuterung zum Wort Stross

Im Adam Wrede ist das Wort auf S. 942 erklärt. Demnach ist mit dem Wort Stross Luftröhre, Gurgel oder Kehle gemeint. Wenn man zum Beispiel etwas in die Luftröhre bekommt (ein Brotkrümmel oder eine Gräte vom Fisch) ist etwas en et verkehte Strößje jekumme.

Man kann es aber auch anders ausdrücken. Etwa: Wat dä verdeent, jeit all durch der Stross. Wörtlich übersetzt: Was der verdient, geht alles durch die Kehle. Oder frei übersetzt: Der versäuft sein ganzes Geld.

Verwand mit dem Wort ist das kölsche Wort strösse. Es bedeutet laut Adam Wrede so viel wie, jemanden an der Kehle packen oder jemanden zu erdrosseln. Es kann aber auch heftig Husten oder Würgen bedeuten.

Hier gibt es noch weitere Körperteile op Kölsch:

  • Nas / Näsje – Nase
  • Fott / Föttche – Hintern- Po
  • Schnüss / Schnüssje – Schnauze, Maul (derb gemeint)
  • Mungk – Mund
  • Flappohr – langes Ohr (kann aber auch läppischer Mensch heißen)
  • Zihe – Zehe
  • Fööss – Füße (vgl. Bläck Fööss)
  • Äujelche – Auge
  • Hätz – Herz
  • Kopp – Kopf
  • Knie – Knee
  • Haare – Hoor (Ihr wisst ja: Besser en Plaat als jar kein Hoor)
  • Ärm – Arm
  • Buch – Bauch (vgl. Buchping vun Heimwih von den Bläck Fööss und Hape Kerkeling)
  • Schnippemännche – das könnt ihr selbst übersetzen

Weitere kölsche Quizze:

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