Wie gut kennt ihr die Kölner Veedel wirklich? Dieses Mal suchen wir ein Veedel im Kölner Süden, dessen Geschichte von Ziegeleien, großen Bauprojekten und besonderen Wohnsiedlungen geprägt wurde.
Wir geben euch fünf Hinweise – von den Anfängen des Stadtteils bis zu einem Lied der Bläck Fööss. Erkennt ihr, welches Veedel gemeint ist, bevor ihr beim letzten Hinweis angekommen seid? Hier gehts zum Test – viel Erfolg! (Grafik: ki-generiert)
Veedelstest – die Auflösung
Gesucht ist Köln-Zollstock. Das Veedel liegt südlich der Innenstadt und gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen. Noch bis ins 19. Jahrhundert war das Gebiet nur dünn besiedelt. Felder bestimmten das Bild, außerdem entstanden aufgrund der reichen Lehmvorkommen zahlreiche Ziegeleien.
Die dort gebrannten Ziegel wurden unter anderem für den Ausbau der Kölner Neustadt benötigt. Seine Anfänge als Wohnviertel nahm Zollstock erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Eine wichtige Rolle spielte dabei der Südfriedhof. Er wurde ab 1896 angelegt und brachte Zollstock den Anschluss an das Straßenbahnnetz. Auch Straßen wie die Vorgebirgsstraße wurden ausgebaut. Die ältesten Wohnhäuser des Veedels entstanden um 1900 am Höninger Weg.
Besonders stark wuchs Zollstock anschließend in den 1920er-Jahren. Verschiedene Baugenossenschaften errichteten große Siedlungen, die das Ortsbild teilweise bis heute prägen. Weil in den Wohnungen auffallend viele Beamte, Postangestellte und Polizisten mit ihren Familien lebten, bekam Zollstock in den 1930er-Jahren scherzhaft den Beinamen „Schutzmannshausen“.
Heute leben in Zollstock rund 23.000 Menschen. Zu den bekanntesten Orten gehören der Vorgebirgspark, der Rosenzweigpark, der Höninger Platz und der Südfriedhof. Sogar die Bläck Fööss haben dem Veedel ein eigenes Lied gewidmet: „Zollstock“ erschien 2008 und besingt unter anderem die Kirchen, Kneipen, Parkplätze und grünen Schrebergärten des Stadtteils.
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