Sterne Köln Dom

Was bedeuten die goldenen Sterne am Eingang des Kölner Doms?

Wenn ihr das nächste Mal am Kölner Dom seid, achtet mal auf den Boden: Am Nord-Eingang des Doms gibt es zahlreiche hochwertige Sterne, die einen großen Teppich bilden. Auf den Sternen stehen Namen oder Kölner Institutionen. Sie gehören zu einem Projekt der Kulturstiftung Kölner Dom, das die Finanzierung des Doms sichern soll.

Die Bilder der Sterne hat Janette Flock gemacht und sie in der kölschen Foto-Gruppe auf Facebook geteilt.

11.000 Sterne für den Kölner Dom

Das Projekt trägt den Namen „11.000 Sterne für den Kölner Dom“. Ziel ist es, durch private Zuwendungen Mittel für die Bewahrung des Bauwerks sowie seines spirituellen und kulturellen Angebots einzuwerben. Die Sterne werden in den Boden vor den Portalen eingelassen und wachsen nach und nach zu einem sichtbaren Sternenteppich zusammen.

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Aktuell liegen dort 689 Sterne. Seit Beginn des Projekts gab es 24 Sterneinweihungen. Insgesamt ist die Verlegung von 11.000 Sternen vorgesehen.

Zwei Formen des Engagements

Ab einer Zuwendung von 5.000 Euro wird ein kleiner Stern aus handgefertigtem Bronzeguss verlegt. Ab 11.000 Euro wird ein größerer Stern aus Basaltstein eingesetzt, dessen Inschrift aus einzeln eingesetzten Messingbuchstaben besteht.

Für die Inschrift sind traditionell Vor- und Familiennamen vorgesehen, ergänzt um Datums- oder Ortsangaben. Die genaue Gestaltung wird individuell abgestimmt.

Die Sterneinweihung findet in der Regel zweimal im Jahr statt – im Frühjahr und im Spätherbst. Die Verlegung ist mit einem Festakt im Hochchor des Doms verbunden. Anschließend erfolgt die Segnung der Sterne durch den Dompropst.

Zuwendungen können als Spende oder als Zustiftung erfolgen. Während Spenden zeitnah für förderfähige Zwecke eingesetzt werden, stärken Zustiftungen dauerhaft den Vermögensstock der Stiftung. Beide Formen sind steuerlich absetzbar; Details klären Steuerberater oder Notare.

Aus dem Verliebt in Köln-Shop:

Wer heute über den Domvorplatz geht, läuft also nicht nur über Stein, sondern über ein wachsendes Projekt zur Finanzierung und zum Erhalt eines Bauwerks, das jedes Jahr Millionen Menschen aus aller Welt nach Köln zieht.

Warum sind diese Beträge für den Erhalt des Doms so wichtig?

Der Dom gehört sich selbst und muss entsprechend auch für einen Großteil des Unterhalts sorgen (rund 12 Mio. Euro im Jahr). Das Erzbistum, das Land NRW und die Stadt Köln tragen hier nur einen Anteil bei, der weniger als die Hälfte beträgt. Mehr als die Hälfte stammt von den Kölnerinnen und Kölnern, sowie den Einnahmen des Doms selbst:

Zum Thema: Diese Übersicht zeigt, wer den Kölner Dom bezahlt

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