Rosenmontagszug 2026 Köln

Warum kam der Kölner Rosenmontagszug erst im Dunkeln ins Ziel?

Der Kölner Rosenmontagszug hatte 2026 rund 1000 Teilnehmer weniger als im Vorjahr. Grund dafür war der veränderte Termin für Rosenmontag: Lag der Tag 2025 noch Anfang März, so war er 2026 Mitte Februar.

Die Herausforderung: Die mehr als 10.000 Teilnehmer sollen vor Einbruch der Dunkelheit auch ins Ziel kommen. Das wurde 2022 festgelegt, als ein neuer Verteilerschlüssel für die Zugteilnehmer beschlossen wurde. Grund dafür ist die Sicherheit der Zugteilnehmer. (Foto: Festkomitee Kölner Karneval)

Während der Startpunkt um 10:00 Uhr morgens fix ist, muss je nach Datum die Länge jeweils etwas justiert werden (Mit Blick auf den Rosenmontagstermin 2027 wird der Zoch tendenziell vermutlich nochmal etwas verschlankt).

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Der Unterschied von zwei Wochen macht erstaunlich viel dabei aus: Sonnenuntergang in Köln an Rosenmontag 2026 war um 17:49 Uhr. Zum Vergleich: An Rosenmontag 2025 war der Sonnenuntergang um 18:16 Uhr.

Rosenmontagszug sammelte 2 Stunden Verspätung

Trotz des kürzeren Zuges gelang es jedoch nicht, den Zug vor Einbruch der Dunkelheit ins Ziel zu bringen. Als Prinz Niklas I am Dom entlang fuhr, war es bereits dunkel, der Dom im Hintergrund war schon beleuchtet.

Tatsächlich sammelte der Kölner Rosenmontagszug 2026 eine stattliche Verspätung von insgesamt zwei Stunden an.

  • Grund hierfür waren mehrere liegengebliebende Traktoren, einer Bimmelbahn und anderen Fahrzeugen, wie das Festkomitee Kölner Karneval mitteilte.
  • Dazu kam zum ohnehin schwierigen Wetter (am Vorabend hatte es in Köln kräftigen Schneefall gegeben) eine Gewitterwarnung am Nachmittag des Rosenmontags.

Daraufhin entschieden sich die Veranstalter die noch verbliebenen Pferde und Kutschen gegen 16:30 Uhr vorsorglich komplett an den nächstgelegenen Auslassstellen aus dem Zug zu nehmen.

Aus dem Verliebt in Köln-Shop:

Für die über 200 Pferde im Kölner Rosenmontagszug gelten ohnehin strenge Regeln. Von Tierschützern kam in den vergangenen Jahren regelmäßig Kritik an der Teilnahme von Pferden im Zug.

Neben der Verspätung blieben weitere größere Zwischenfälle aber aus.

„Mir bleibt am Ende eines wunderschönen Zuges nur, mich bei all den Jecken für einen fantastischen Rosenmontag zu bedanken“, so Zugleiter Marc Michelske.

„Das gilt natürlich für unsere Karnevalsgesellschaften auf der Strecke, für all die Helfer rund um den Zoch, aber am Ende vor allem auch für die Jecken auf der Straße und zu Hause an den Bildschirmen, die auch mit uns Feiern, wenn mal nicht nur Sonnenschein über Köln ist.“  

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