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Streetart in Köln: Die geheime Route der schönen Kunstwerke

Streetart Köln Tour

Vielleicht sind euch zuletzt schonmal Bilder wie diese in Köln begegnet oder in sozialen Netzwerken oder Facebook-Gruppen aufgefallen. Es zeigt, wie präsent Streetart in Köln ist – wenn man genau hinschaut.

Dieses Motiv zeigt ein Mädchen am Rheinufer mit einer Weltkugel, aus der die Luft rausgelassen wurde. Im Hintergrund ist der Dom zu sehen. Den genauen Standort kann man anhand des Fotos erahnen, aber nicht genau bestimmen. Und das ist auch Sinn der Sache: Entlang des rechtsrheinischen Rheinufers gibt es eine Route, auf der man viele solcher Kunstwerke entdecken kann. Sie erstreckt sich von Köln-Stammheim ganz im Norden bis zur Severinsbrücke. (Foto: Claudia Woitzik)

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Streetart Köln: „Eine Art Schnitzeljagd“

Die genauen Standorte der Kunstwerke sind nicht dokumentiert. Das ist Absicht, denn so kann man an den jeweiligen Ort auf Entdeckungstour gehen. Deshalb haben wir auch den Begriff geheim verwendet.

Hinter den Motiven steckt der Kölner Street Art Künstler SeiLeise alias Tim Ossege. Auf seiner Homepage hat er die Route Anfang dieses Jahres „Bildersuche Köln – Eine Street Art Schnitzeljagd“ genannt: „Die Street Art Route bietet dir die Möglichkeit bei einem Spaziergang selber das rechtsrheinische Ufer zwischen Deutzer Weft und Stammheimer Skulpturenpark zu erkunden und versteckte Street Art zu entdecken“, heißt es dazu.

Streetart Tour in Köln von SeiLeise

SeiLeise hat zusätzlich eine Google-Karte erstellt, auf dem die Route abgebildet ist. Dort hat er außerdem Kunstwerke entlang der Route verlinkt – allerdings nur solche, die aktuell nicht mehr da sind oder zerstört wurden oder einfach verfallen sind: „Vergänglichkeit ist Teil dessen, was Street Art aus macht“, schreibt der in Köln-Mülheim aufgewachsene Künstler dazu auf seiner Homepage.

Die Route im Rechtsrheinischen bietet dabei gute Voraussetzungen für die Motive. Denn häufig sind sie an Mauern oder auch verlassenen Türen oder Gebäuden angebracht. Ein besonderer Stil, der sofort ins Auge fällt und auch in unserer Foto-Gruppe auf Facebook schon viele Menschen begeistert hat: Die Motive werden mit Hilfe von Schablonen hergestellt und dann auf die Mauer aufgetragen.

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„Auf der gesamten Strecke von Deutz bis Stammheim sind derzeit noch ganz viele vorhanden. Im Stadtteil Mülheim sind die meisten zu finden, jedoch etwas abseits vom Rhein. Die Karte ist sehr hilfreich, einmal damit angefangen und es lässt einen nicht mehr los“, berichtet Claudia in unserer Facebook-Gruppe, die auch das Titelbild mit dem Dom im Hintergrund gemacht hat.

Wer also jenseits des großen Trubels in der Stadt mal wieder einen ruhigen Spaziergang entlang des Rhein machen und dabei auch unbekannte Seiten der Stadt entdecken möchte, der hat mit dieser Route eine tolle Möglichkeit.

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