Nach einer Explosion im Eingangsbereich einer Shisha-Bar auf dem Friesenwall in der Altstadt-Nord sucht die Polizei Köln nach mehreren Tatverdächtigen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen, 31. Mai, gegen 6 Uhr.
Nach bisherigen Erkenntnissen riss ein lauter Knall Anwohnerinnen und Anwohner in der Innenstadt aus dem Schlaf. Durch die Wucht der Sprengung und den anschließenden Brand wurden sowohl der Eingangsbereich als auch Teile des Innenraums der Bar zerstört. Zum Zeitpunkt der Explosion hielten sich nach Angaben der Polizei keine Personen in dem Lokal auf. (Foto: IMAGO / Alexander Franz)
Bewohner erleidet leichte Rauchvergiftung
Ein Bewohner einer Wohnung über der Bar erlitt nach bisherigen Erkenntnissen eine leichte Rauchvergiftung. Er musste medizinisch versorgt werden. Weitere Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
Zeugen sollen beobachtet haben, wie unmittelbar nach der Explosion mehrere Personen vom Tatort flüchteten. Die Polizei leitete daraufhin eine großräumige Fahndung ein.
Hintergründe noch unklar
Das Tatmotiv und die Hintergründe der Explosion sind derzeit noch unklar. Die Ermittler prüfen nach Angaben der Polizei auch mögliche Zusammenhänge mit der sogenannten „Ermittlungsgruppe Fusion“.
Die Polizei Köln bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Wer Angaben zum Tatgeschehen, zu flüchtigen Personen oder zu deren Aufenthaltsort machen kann, soll sich unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei melden.
Das ist bislang bekannt
- Explosion am Sonntagmorgen, 31. Mai, gegen 6 Uhr
- Tatort: Shisha-Bar am Friesenwall in der Altstadt-Nord
- Eingangsbereich und Teile des Innenraums zerstört
- Anschließender Brand nach der Sprengung
- Keine Personen in der Bar zum Tatzeitpunkt
- Ein Bewohner über dem Lokal erlitt eine leichte Rauchvergiftung
- Mehrere Personen sollen nach der Tat geflüchtet sein
- Polizei sucht Zeugen
- Tatmotiv und Hintergründe sind noch unklar



