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Said El Mala

So erklärt sein Ex-Trainer die Krämpfe von El Mala gegen Hoffenheim

Manche FC-Fans hatten sich gewundert: Nach rund einer Stunde bekam Said El Mala (20) im Spiel gegen Hoffenheim Krämpfe. Wenige Minuten später musste er ausgewechselt werden. Im Interview direkt nach der Partie konnte El Mala selbst noch nicht richtig erklären, warum sein Körper so früh an seine Grenzen gekommen war.

Sein früherer Trainer Olaf Janßen wurde im FC-Podcast „Thekenphilosophen“ nach dem Hoffenheim-Spiel ebenfalls auf das Thema angesprochen. Janßen trainierte El Mala von Februar 2024 bis Mai 2025 bei Viktoria Köln in der 3. Liga. Für ihn sind die Krämpfe angesichts von El Malas ungewöhnlichem Ausbildungsweg gut nachvollziehbar. (Foto:
IMAGO / Jan Huebner
)

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„Praktisch vom Bolzplatz geholt“

„Wir haben ihn mit 17 Jahren praktisch vom Bolzplatz zu uns geholt. Athletisch kam er deshalb auf einem sehr niedrigen Niveau zu uns. Ich konnte ihn anfangs immer nur 15 Minuten spielen lassen. Er ist zweimal rauf- und runtergelaufen, dann war er tot – nicht, weil er nicht wollte, sondern weil sein Körper diese Trainingsanforderungen erst einmal verkraften musste“, sagt Janßen.

Weiter erklärt er: „Diese Entwicklung dauert Jahre. Deshalb ist es völlig normal, dass er auch heute noch an Grenzen kommt, zumal er inzwischen auf einem ganz anderen Niveau spielt.“

Entscheidend sei nun, dass El Mala die hohe Intensität nicht nur punktuell, sondern über eine längere Spielzeit hinweg abrufen könne:

Janßen: „Jetzt geht es bei ihm um die Wiederholungsfähigkeit. Das, was wir heute vielleicht sechsmal in einem Spiel von ihm sehen, soll er irgendwann 20- oder 30-mal machen können. Die Spiele und die zusätzlichen Minuten sind dafür das beste Mittel“, so Janßen. „Das wird ihn von Woche zu Woche und von Monat zu Monat weiterbringen. Der 1. FC Köln weiß das, und Said weiß es auch.“

Janßen wertet die Krämpfe somit nicht als grundsätzliches Problem. Für ihn sind sie Teil einer körperlichen Entwicklung, die bei El Mala später begonnen hat als bei vielen anderen Profis – und die trotz seiner rasanten sportlichen Fortschritte noch nicht abgeschlossen ist.

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Der Weg von Said El Mala

In der Jugendmannschaft von Mönchengladbach spielte damals bereits seit mehreren Jahren ein gewisser Said El Mala. Ein Jahr später wurde ihm in Gladbach nach der U14 mitgeteilt, dass er es nicht packen würde. Er sei körperlich zu schmächtig: „’Reicht nicht’“, meinten sie in der U14 nach dem Training einfach nur. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden“, sagte Said in 11 Freunde.

Said schloss sich nach der Zeit in Gladbach 2021 dem TSV Meerbusch an. Dort fand er zurück zu Spielfreude und Selbstvertrauen. In 32 Partien der U-17 erzielte er 31 Tore – beeindruckende Zahlen für einen Spieler, der kurz zuvor vor dem Aus stand. Vereinsfunktionär Christian Werner erinnert sich: „Er hatte den Spaß am Fußball wiedergefunden – auf dem Platz und auf der Straße.“

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