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Schlosspark Stammheim

Geheimtipp am Rhein: Alle Infos zum Schlosspark Stammheim

Viele Leute im Linksrheinischen haben dieses Areal kaum auf dem Schirm, doch dieser Park ist eine echte Perle: Uralte Bäume, direkt am Rhein, viel zu entdecken und zu jeder Jahreszeit interessant. Der Schlosspark Stammheim liegt etwas ab von den Kölner Hotspots zur Erholung, aber seine Lage am Rhein und die Architektur mache ihn in Köln einmalig. Wir haben hier 5 Punkte aufgeschrieben, warum der Schlosspark in Stammheim zu einem Kölns heimlichen Highlights gehört.

(Foto: Manfred Nied)

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Schlosspark Stammheim: Die Lage

Die Lage der 12 Hektar großen Parkanlage (entspricht etwa 17 Fußballfeldern) ist einmalig: Der Schlosspark grenzt an das Rheinufer, sodass die Besucher hier besonders im Sommer unter den Bäumen etwas Schatten finden, sondern sich der Park auch Richtung Rhein öffnet. Allein der Blick vom Haupteingang in Richtung Rhein durch die Baumallee ist besonders. Und: In diesem Park gibt es so viel zu entdecken.

Der Baumbestand im Schlosspark Stammheim

Einige Bäume im Park sind bis zu 200 Jahre alt und heute besondere Hingucker. Die Anlage wurde im Jahr 1830 mit vielen unterschiedlichen Baumarten gestaltet, die zum Teil aus Bonn oder dem botanischen Garten in Köln kamen. Die uralten Bäumen sind heute für viele Besucher auch ein Grund, warum sie gerne hierhin kommen. Sie prägen die Atmosphäre des Parks.

Ein Beispiel für die besondere Bäume: Wenn man vom Haupteingang Richtung Rhein geht, findet man diesen Baum auf der linken Seite nahe der „rostigen“ Figuren. Foto & Erklärung: Gisela Mews

Fotos: Minh Truong)

Kunst im Schlosspark Stammheim

Der Skulpturenpark macht die Anlage einmalig – und viele Kölner lieben genau das. Seit dem Jahr 2000 werden im Park zeitgenössische Skuplturen in die Parkanlage integriert.

Einige sind Dauerinstallationen, andere wechseln jeden Jahr (aufgrund von Corona 2020 leider nicht). Es sind tolle Foto-Motive und vor Ort bieten die Figuren viele Hingucker.

Foto: Superbass, 2016-03-27-Schlosspark Stammheim-4744, CC BY-SA 4.0

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Die wechselvolle Geschichte des Parks

Der Park hat eine lange Historie. Die Anlage wurde bereits im Jahr 1830 angelegt, im 2. Weltkrieg aber weitesgehend zerstört. Auch das Schloss Stammheim (es war ausgerichtet mit Blickrichtung Dom) wurde im 2. Weltkrieg bei einem Bombenangriff komplett zerstört. Heute ist nur noch ein kleiner Mauerrest des Schlosses zu sehen (Foto).

Erst in den 80er-Jahren, als der Park in Besitz der Stadt Köln überging und unter Denkmalschutz gestellt wurde, begann eine Umgestaltung, die sich am historischen Park aus dem 19. Jahrhundert orientiere. Die Skulpturen zeigen außerdem gut, wie gut sich Moderne und Geschichte verbinden lassen.

Das ist noch übrig geblieben vom alten Schloss. Foto: HOWI – Horsch, Willy, CC-BY SA 4.0

Ungelöst ist bis heute die Situation des Haberland-Hauses auf dem Gelände. Das denkmalgeschützte Gebäude mitten im Park wurde nach dem 2. Weltkrieg errichtet und steht seit nunmehr fast 20 Jahren leer.

Eine Anlage für alle Kölner

Im 19. Jahrhundert war der Park nicht öffentlich zugänglich. Mittlerweile ist der Park aber eine Anlage für alle Kölner, die das ganze Jahr geöffnet ist.

Schlosspark Stammheim: Anfahrt und Adresse

  • S-Bahn-Linie 6, Haltestelle Stammheim. Anschließend mit den Bus-Linien 151 und 152 bis zur Haltestelle „Friedhof Stammheim“.
  • Der Haupteingang mit der großen Baumallee liegt auf Höhe der Egonstraße 94.

Linktipp: 4 Gründe, warum Fort X wirklich jeden Besucher staunend zurücklässt

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5 Kommentare

  • Helga Wirtz

    Jedes einzelne Bild des ersten Schnees in Köln waren sehr schön.
    Ich freue mich immer auf die Posts von Euch.
    Ihr entdeckt so viel ,was ich selbst nicht kannt
    Großes Lob und Dankeschön.

  • Hallo
    Ich als Feind der Kölner Düsseldorfer liebe Köln und bin gerne da
    Und eure Storys sind immer sehenswert ❣️
    Und ich liebe dat Trudchen ,,,,,,,unvergessene Trude Herr

  • Peter Dieng

    Den Schlosspark in Stammheim habe ich mir vor einiger Zeit angesehen. Ich hab’s ja mit Skulpturenparks, weil ich als Kind im Dunstkreis der Galerie Schrade (bekannt von der Art Karlsruhe, Mitbegründer) aufgewachsen bin, die immer Skulpturen vor die Haustür gestellt hatte, die ich im Kindesalter mit Spielgerät verwechselt habe und den Skulpturenpark missbrauchte ich als Spielplatz. Erich Hauser sei mir gnädig. In Stammheim kommt zu den schönen Skulpturen die schöne Natur dazu und man kann direkt hinuntersteigen bis zum Rhein und von dort aus weiterspazieren, wenn man mag. Wer’s mit dem lieben Gott hat, kann auch noch einen Abstecher in die Kirche Mariä Geburt machen, die am Parkrand liegt und etwas Burgartiges an sich hat. Empfehlenswert ist übrigens auch der Skulpturenpark Köln in der Riehlerstraße in Köln, nicht weit weg vom Dom. Näher am Stadtzentrum, allerdings ist die Natur rund um die Skulpturen dort arg getrimmt, in Stammheim kommt sie einem ursprünglicher vor. Wer mal raus will aus der Stadt, der sollte mal in Sachen Skulptur unbedingt nach Wuppertal, falls man das hier sagen darf.

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