Öffnungskonzept ab 6. April: Köln könnte Modellstadt für Einkauf in der City werden

In Köln gibt es endlich eine Perspektive für die Einzelhändler und Gastronomen in der Stadt, die mehrheitlich seit vielen Monaten keine Menschen (oder sehr beschränkt) mehr in ihre Geschäfte und Brauhäuser lassen können.

Die die Rheinische Post berichtet, soll es in Nordrhein Westfalen mehrere Modellstädte geben, bei denen die Innenstädte wieder geöffnet werden – mit einem Corona-Testkonzept. Menschen könnten auf diesem Weg wieder Einzelhandel und Brauhäuser besuchen und sogar Sport und Kulturangebote wahrnehmen. Ein kleines Stück Normalität nach über einem Jahr Corona-Pandemie.

Fotos: Raimond Spekking CC BY-SA 4.0

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Vorbild ist die Stadt Tübingen (89.000 Einwohner) in Baden-Württemberg. Dort müssen sich die BürgerInnen sich testen lassen, ehe sie Zutritt zur Innenstadt erhalten. Wer einen negativen Corona-Test hat (der unter Aufsicht gemacht wird), erhält ein Tagesticket, mit dem er Geschäfte und Veranstaltungen besuchen kann. Die Kosten für die Tests beim Modellversuch in NRW sollen vom Land getragen werden.

Der Besuch der Angebote erfolgt zwar weiterhin unter Abstandsregeln und mit Masken und mit Begrenzungen pro Quadratmeter, dennoch gibt es auf den Weg eine Öffnungsperspektive jenseits eine restriktiven Shutdowns mit Schließungen. Genau das ist nicht nur für Geschäfte in der Stadt bitter nötig, sondern könnte den Bürgern in Köln endlich auch wieder ein Gefühl von Normalität vermitteln. In Rostock durfte zuletzt sogar eine bestimmte Anzahl von Zuschauern auch wieder ins Stadion.

Die endgültige Entscheidung, ob Köln als Modellstadt ausgewählt wird, trifft das Land NRW nach den Ostertagen. Das Interesse dabei zu sein ist bei vielen Gemeinden im Land groß. Jeder möchte seine Stadt wieder öffnen können. Köln hat als Millionenstadt aufgrund seiner Größe gute Chancen, dabei zu sein. Auch Warendorf, Winterberg und Aachen sollen gute Chancen haben, dabei zu sein.

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