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Mitten in Köln: 7 belebte Plätze, die jetzt Geisterorte sind

Seit drei Wochen sind in Köln nunmehr die Geschäfte geschlossen, Restaurants haben dicht. Die großen Verkehrsknotenpunkte in der Stadt, die normalerweise jeden Tag unter der Last der vielen Menschen ächzen, haben sich in dieser Zeit zu Geisterorten gewandelt.

Besonders in der City gibt es viele Orte, die sonst nahezu Tag und Nacht voll mit Menschen waren – nun sind die ausgestorben. Hier seht ihr, wie es derzeit an 6 ehemals belebten Orten in der Kölner City aussieht.

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KVB-Stationen

Foto: Claudio Presi Sella

Das Bild zeigt, wie es in der unterirdischen Passage des Neumarkts Richtung Schildergasse aussieht. Hier ist an normalen Tagen alles voll mit Menschen. Nun sind kaum Menschen zu sehen. Die KVB hat ihren Fahrplan zudem zusammengestrichen.

Köln, Hauptbahnhof

Foto: Urk Agt

Eigentlich hat der Hauptbahnhof täglich 350.000 Reisende, es gibt 1200 An- und Abfahrten. Einer der Verkehrsknotenpunkte im Westen schlechthin. Seit drei Wochen sind die meisten Gleise leer.

Hohe Straße

Foto: Moni Troschella

Dieses Bild wirkt besonders gespenstisch, vor allem mitten am Tag: In der Schildergasse ist allenfalls noch Verkehr wie auf dem Dorf, die Geschäfte sind geschlossen.

Schildergasse

Foto: Mustafa Jamal

Ein ähnliches Bild auch auf der Schildergasse. Wo sonst über 10.000 Menschen pro Stunde durchgehen, ist seit drei Wochen kaum noch etwas los.

Altstadt-Lokale

Foto: Ingrid Herrndorf

Dieser Anblick tut besonders weh. Denn hier pulsiert eigentlich das Leben: Die Menschen sitzen draußen, trinken Kölsch und tauschen sich alles. Seit drei Wochen ist das gestrichen. Das Bild zeigt die leeren Stühle vor dem Früh Brauhaus am Dom.

Bahnhofsvorplatz

Foto: Jaqueline Günther-Licciardi

Auf dem Bahnhofsvorplatz strömen eigentlich tausende Touristen, Pendler und Menschen, die einkaufen gehen, in die Stadt oder in die Vorhalle des Bahnhofs. Seit drei Wochen sind es nur noch einige wenige Versprengte. Eine gespenstische Ruhe liegt über dem Bahnhofsvorplatz.

Flughafen Köln/Bonn

Im Frachtbereich ist der Flughafen weiterhin ein wichtiges Drehkreuz der zivile Personenverkehr aber ist nahezu auf Null heruntergefahren. Dieses Bild von der Webcam am Köln/Bonn Airport zeigt, wie das völlig verwaiste Parkhaus für Fluggäste.

Kennt ihr weitere Kölner Orte, die ausgestorben sind? Schreibt uns eine E-Mail oder eine WhatsApp-Nachricht: 01520/3694899

Tipp: Dieses Kunstdruck-Poster vom Kölner Dom im Morgenlicht kann man hier für 16,99 EUR (40×40) bestellen

Hier könnt ihr Live sehen, wie es derzeit in Köln aussieht:

DEVK-Webcam

Auf dem Dach der DEVK-Zentrale sind mehrere Webcams installiert. Eine davon ist Richtung Zoobrücke, Seilbahn, Bastei, Rheinufer und Dom gerichtet. Hier gelangt ihr zur Webcam

Webcam auf dem Lanxess Tower

Auf dem Dach des Lanxess Towers kann man in diversen Perspektiven Wählen, unter anderem über die Deutzer Brücke Richtung Rheinufer, auf die Altstadt und den Rheinauhafen gucken. Hier gelangt ihr zur Webcam

Dentinnova Zahnarztpraxis Webcam auf den Heumarkt

Die Webcam der Dentinnova Zahnarztpraxis zeigt den Heumarkt und den Beginn der Deutzer Brücke. Hier gelangt ihr zur Webcam

Webcam Köln/Bonn Flughafen

Die Webcam am Flughafen Köln/Bonn hat ebenfalls mehrere Perspektiven, unter anderem auf das leere Parkhaus, aber auch die Rollfelder mit den Maschinen. Hier gelangt ihr zur Webcam

Koeln.de-Webcam auf den Roncalliplatz

Die Webcam von Koeln.de wird alle drei Minuten aktualisiert und zeigt ein Bild vom Roncalliplatz. Hier gelangt ihr zur Webcam

Diese Strafe droht Leuten in Köln, die sich nicht an das Kontaktverbot halten

Die Landesregierung in Nordrhein Westfalen hat veröffentlicht, welche Strafen Leuten drohen, die sich nicht an das erlassene Kontaktverbot halten. Unter der Überschrift „Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots“ ist detailliert aufgeführt, was Leuten bei welchen Verstößen droht. (Foto: Moni Troschella)

Die Strafen gelten somit auch für Köln.

Hier seht ihr 9 Beispiele, was Leuten droht, die gegen das Kontaktverbot verstoßen, die ausführliche Katalog ist unten verlinkt.

Öffentliche Ansammlung von mehr als 2 Personen: 200 Euro pro Person

Grillen / Picknicken: 250 Euro pro Person

Eine öffentliche Ansammlung von mehr als 10 Personen gilt als Straftat!

Unerlaubte Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: 200 Euro pro Person

Wer ein Einkaufszentrum aufsucht und nicht die zulässigen Geschäfte besuchen möchte: 400 Euro pro Person

Wer Außerhaus-Speisen und Getränken im Umkreis von weniger als 50 Meter der gastronomischen Einrichtung verzehrt: 200 Euro

Wer an einer Sportveranstaltung teilnimmt: 250 Euro pro Person

Wer Restaurants, Kneipen oder Cafés trotz Verbot bertreibt: 4000 Euro

Wer eine öffentliche Versammlung durchführt, begeht eine Straftat.

Im Wiederholungsfall können Geldbußen bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Den ausführlichen Katalog könnt ihr euch hier auf der Seite der Polizei NRW anschauen.

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Eine Antwort auf „Mitten in Köln: 7 belebte Plätze, die jetzt Geisterorte sind“

Unglaublich, dass der Hauptbahnhof in Köln eigentlich täglich 350.000 Reisende hat und es 1200 An- und Abfahrten gibt. Jetzt, wo es dort so leer ist, sollte es ein leichtes sein ein Taxi zu bestellen. Das ist am Kölner Bahnhof sonst wie in einem Wespennest.

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