Löwenbabys Kölner Zoo

Kölner Zoo zeigt Löwenbabys und gibt Update zum Gesundheitszustand

Gute Nachrichten aus dem Kölner Zoo: Den drei Ende November geborenen Asiatischen Löwen-Jungtieren geht es weiterhin sehr gut. Mutterlöwin „Gina“ (11) kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Die Kleinen sind nach Angaben des Zoos „proper und wohlgenährt“ – ein wichtiges Zeichen für eine stabile Entwicklung in den ersten Lebensmonaten. (Fotos: Kölner Zoo)

Noch leben die Jungtiere überwiegend geschützt in der nicht einsehbaren Wurfbox im Backstage-Bereich der Löwenanlage. Inzwischen werden sie aber zunehmend aktiver. Sie verlassen die Box für kurze Erkundungstouren, erweitern ihren Bewegungsradius und entdecken neue Bereiche der Innenanlage.

Ein Kater, zwei Katzen

Bei einer ersten tierärztlichen Untersuchung wurden die Jungtiere nun genau untersucht: Sie wurden geschlechtsbestimmt, gewogen, geimpft und vorsorglich entwurmt. Das Ergebnis:
➡️ ein männliches Tier und zwei Weibchen
➡️ Gewicht jeweils rund sieben bis acht Kilogramm

Unterscheiden lassen sich die Junglöwen laut Zoo bereits an Größe und an den Schnurrhaar-Punkten im Gesicht.

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Der Kontakt zwischen Tierpflegerteam und Nachwuchs bleibt bewusst gering. Das ist Teil des Konzepts: Die innerartliche Sozialisierung – also das natürliche Sozialverhalten unter Löwen – soll nicht gestört werden.

Wann sind die Jungtiere zu sehen?

Noch brauchen die Kleinen etwas Zeit. In etwa vier Wochen steht die zweite Impfung an – Teil derselben Grundimmunisierung, die auch Hauskatzen erhalten.

Danach sollen die Jungtiere erstmals auf der Außenanlage zu sehen sein. Der Zoo geht aktuell davon aus, dass Besucher sie im März erleben können. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest, da die Entwicklung der Tiere maßgeblich entscheidet.

Löwen-Vater bleibt auf Abstand

Vater der drei ist der neunjährige Löwenkater „Navin“. Wie in der Wildnis üblich, lebt er getrennt von Mutter und Nachwuchs. Über das Gitter des Vorgeheges hat er die Jungtiere aber bereits „begrüßt“. Möglich ist das durch die modernisierte Löwenanlage mit mehreren separierbaren Bereichen.

Warum diese Nachzucht wichtig ist

Der Kölner Zoo hält seit rund 25 Jahren Asiatische Löwen und ist Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Insgesamt wurden in Köln bereits 18 Jungtiere geboren.

Asiatische Löwen gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. Ihre letzten freilebenden Bestände existieren nur noch im und um den Gir-Nationalpark im indischen Bundesstaat Gujarat. Dort konnte die Population von einst nur wenigen Dutzend Tieren auf heute über 600 Löwen anwachsen. In europäischen Zoos leben zusätzlich rund 150 Tiere im Rahmen koordinierter Schutzprogramme.

Die Kölner Jungtiere sind damit ein wichtiger Baustein für den langfristigen Erhalt dieser Unterart.

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Löwenbabys trotzdem schon sehen

Auch wenn die Tiere noch nicht draußen sind: Zoo-Gäste können sie bereits über eine Live-Kamera beobachten. Der Monitor mit dem Livebild steht in der „Tigerhöhle“ zwischen Löwen- und Tigeranlage.

Wann lohnt sich eine Jahreskarte für den Kölner Zoo?

Linktipp: Hier liest du, ab wie vielen Besuchen pro Jahr sich eines Jahreskarte für den Kölner Zoo lohnt – und welche Gruppe mit einer Jahreskarte besonders sparen kann

Wissenstest zum Kölner Zoo

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1 Kommentar

  • Hi,
    heute haben die 3 schon Fußball gespielt und Papa kam vorbei, um sich ein Küsschen von Mama abzuholen! Es war ein faszinierendes Schauspiel! Die 3 kleinen sind echt süße rabauken.

    Habe ein tolles Foto und auch Video, falls Interesse besteht.

    VG

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