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Kölsches Grundgesetz auf Englisch mit der Übersetzung von „Wat fott es, es fott“

Kölsches Grundgesetz auf Englisch: 11 herrlich wörtliche Übersetzungen

Das Kölsche Grundgesetz enthält elf Regeln, mit denen man eigentlich ganz gut durchs Leben kommt. Dabei funktionieren Sätze wie „Et kütt wie et kütt“ oder „Wat fott es, es fott“ nicht nur auf Kölsch. Man kann sie natürlich auch ins Englische übersetzen.

Allerdings sollte man dabei besser nicht zu genau auf die englische Grammatik achten. Denn wir haben die elf Paragraphen nicht sinnvoll, sondern möglichst wortwörtlich übersetzt. Das Ergebnis ist vielleicht kein besonders gutes Englisch – dafür aber ziemlich kölsch. (Grafik: mit ki generiert)

§ 1: Et es, wie et es

It is how it is.

Wir beginnen mit einer Übersetzung, die im Englischen sogar erstaunlich gut funktioniert. Manche Dinge lassen sich eben nicht ändern. Dann hilft nur, die Situation zu akzeptieren: Es ist, wie es ist.

§ 2: Et kütt, wie et kütt

It comes how it comes.

Was die Zukunft bringt, lässt sich nicht immer beeinflussen. Das klingt auf Englisch etwas holprig, vermittelt aber genau die kölsche Gelassenheit, die hinter dem zweiten Paragraphen steckt.

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§ 3: Et hätt noch emmer joot jejange

It has still always gone good.

Grammatikalisch ist an dieser Übersetzung vermutlich wenig zu retten. Dafür bleibt die Botschaft erhalten: Es ist bisher noch immer gut gegangen – und dieses Mal wird es hoffentlich genauso sein.

§ 4: Wat fott es, es fott

What away is, is away.

Was weg ist, ist weg. Der Vergangenheit hinterherzutrauern, bringt das Verlorene schließlich nicht zurück. Also lieber nach vorne schauen.

§ 5: Et bliev nix, wie et wor

Nothing stays how it was.

Nichts bleibt, wie es einmal gewesen ist. Veränderungen gehören zum Leben – selbst wenn Kölnerinnen und Kölner das bei ihrer Stadt nicht immer gerne hören.

§ 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet

Know we not, need we not, away with it.

Was wir nicht kennen, kann schließlich auch nicht wichtig sein. Der sechste Paragraph beschreibt den manchmal etwas skeptischen kölschen Umgang mit allem Neuen. Zumindest so lange, bis man sich daran gewöhnt hat.

§ 7: Wat wellste maache?

What want you make?

Manchmal kann man eben nichts machen. Die englische Version klingt zwar eher nach einer missglückten Unterrichtsstunde – aber genau das macht diese Übersetzung so schön.

§ 8: Maach et joot, ävver nit zo off

Make it good, but not too often.

Hier wird es sogar für englischsprachige Menschen einigermaßen verständlich. Genieße das Leben, aber übertreibe es nicht. Schließlich soll auch am nächsten Morgen noch etwas von der guten Laune übrig sein.

§ 9: Wat soll dä Kwatsch?

What shall the nonsense?

Nicht alles muss man widerspruchslos hinnehmen. Manchmal ist es vollkommen berechtigt, Dinge kritisch zu hinterfragen – oder einfach festzustellen, dass sie völliger Kwatsch sind.

§ 10: Drinks de ejne met?

Drink you one with?

Mit diesem Satz ist natürlich nicht irgendein Getränk gemeint. Wer in Köln gefragt wird, ob er einen mittrinkt, darf in vielen Fällen mit einem Kölsch rechnen. Der zehnte Paragraph steht deshalb vor allem für Gastfreundschaft und Geselligkeit.

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§ 11: Do laachs de disch kapott

There laugh you yourself broken.

Zum Abschluss wird es noch einmal besonders wörtlich. Gemeint ist natürlich, dass man sich über etwas kaputtlacht. Denn ganz gleich, was passiert: Den Humor sollte man niemals verlieren.

Das Kölsche Grundgesetz versteht man in jeder Sprache

Wer genauer wissen möchte, welche Lebensweisheiten hinter den einzelnen Regeln stehen, findet hier die Bedeutung aller elf Paragraphen des Kölschen Grundgesetzes.

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