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Ein Wort Sätze

„Dä!“ 17 Ein-Wort-Sätze, die es so nur in Köln gibt

Welche kölschen Ein-Wort-Sätze kennt ihr? Das haben wir die Leser von Verliebt in Köln gefragt. Bei einer Antwort waren sich besonders viele einig: „Dä!“ Aber auch darüber hinaus kamen viele schöne Vorschläge zusammen.

Mit dabei sind auch ganze Sätze, die sich auf Kölsch wie ein einziges Wort anhören. „Schakalfööss“ zum Beispiel. Wer das laut vorliest, weiß vermutlich sofort, was gemeint ist. Hier sind 17 Beispiele aus euren Antworten. Danke an alle, die mitgemacht haben! ❤️

1. Dä!

Der mit Abstand am häufigsten genannte Vorschlag. Eine Leserin erklärt die Bedeutung so: „Ich hab’s ja kommen sehen, jetzt haben wir den Salat, hört ja niemand auf mich!“ Ein anderer Leser übersetzt es mit: „schau einer an, da hab ich wohl doch recht gehabt“. Dafür braucht man in Köln tatsächlich nur drei Buchstaben.

2. Schakalfööss.

Ich habe kalte Füße. Wer das einmal laut vorliest, versteht sofort, warum es in dieser Sammlung auftaucht. In euren Antworten gab es gleich mehrere Schreibweisen davon.

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3. Schabaukalfööss.

Ich habe auch kalte Füße. Die passende Antwort auf „Schakalfööss“. Eine Leserin hat die beiden direkt zusammen vorgeschlagen. Weitere schöne Möglichkeiten, auf Kölsch zu frieren, findet ihr in dieser Sammlung.

4. Annemieischkanniemie.

(Keine Gewähr für die Schreibweise) Annemie, ich kann nicht mehr. Einer der längeren Vorschläge aus euren Antworten. Laut ausgesprochen ist es einfacher.

5. Darfdatdat?

Darf das das? In den Kommentaren folgte auch gleich die Antwort: „Dat darf dat!“ Und wer sich darüber wundert, kann noch „Dat dat dat darf!“ hinterherschieben.

6. Leckmischindetäsch!

Leck mich in der Tasche! Ein Ausruf, wenn man erstaunt ist oder sich über etwas aufregt. Auch dieser Vorschlag kam mehrfach, mal zusammen-, mal getrennt geschrieben.

7. Hä?

Hierzu kam eine schöne Übersetzung aus den Kommentaren: „Ich habe Sie nicht verstanden – könnten Sie das bitte nochmal wiederholen?“ So höflich ist es vermutlich nicht immer gemeint. Aber kürzer geht die Nachfrage kaum.

8. Un?

Die kölsche Kurzversion von: Wie war’s? Was gibt’s Neues? Erzähl doch mal! Funktioniert nach dem Urlaub genauso wie nach dem ersten Arbeitstag. Vorausgesetzt, der andere weiß, wonach man gerade fragt.

9. Luurens!

Guck mal! Zum Beispiel, wenn auf einem alten Foto plötzlich jemand zu entdecken ist, den man seit Jahren nicht gesehen hat. „Lurens“ wurde gleich von mehreren Lesern vorgeschlagen.

10. Hüürens!

Hör mal! Hier soll man also zuhören statt hinschauen. Und je nachdem, wie energisch es ausgesprochen wird, besser auch gleich damit anfangen.

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11. Hösch!

Immer mit der Ruhe! Wer sich gerade aufregt oder es besonders eilig hat, bekommt damit eine kleine Aufforderung, einen Gang zurückzuschalten.

12. Opjepass!

Aufgepasst! Unter den Antworten findet sich der Ausruf in verschiedenen Schreibweisen. Gemeint ist dieselbe Warnung: Jetzt bitte aufpassen.

13. Isesu.

Ist eben so. Kann man sich drüber aufregen, muss man aber nicht. Mit dieser Antwort dürfte schon so manche Diskussion beendet worden sein.

14. Hammernich.

Haben wir nicht. Eine klare Auskunft, bei der zumindest fürs Erste keine Fragen offenbleiben. Ob im Geschäft oder bei der Suche im heimischen Vorratsschrank.

15. Hannichnit.

Habe ich nicht. Klingt ähnlich wie „Hammernich“, hier spricht aber jemand nur für sich. Beim schnellen Sprechen wird aus den drei Wörtern ein einziges.

16. Jibbetnich.

Gibt es nicht. Kann eine nüchterne Auskunft sein. Oder, mit etwas mehr Nachdruck ausgesprochen, ausdrücken, dass man etwas gerade überhaupt nicht glauben kann.

17. Lommerjonn.

Lass uns gehen. Die Jacken sind an, eigentlich wollten längst alle los. Einer steht aber immer noch in der Tür und erzählt. Lommerjonn!

Welcher Ein-Wort-Satz fehlt euch noch? Schreibt ihn in die Kommentare.

Und wer noch mehr schöne kölsche Begriffe sucht: Hier findet ihr 27 Wörter, die außerhalb von Köln für Fragezeichen sorgen.

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