Kölner Polizei bildet Ermittlungs-Einheit gegen Impfpass-Fälscher

Bei der Kölner Polizei hat eine Ermittlungs-Einheit gegen Impfpass-Fälscher ihre Arbeit aufgenommen. Wie die Kölnische Rundschau berichtet, befürchtet die Polizei vor allem in den kommenden Monaten Betrugsversuche mit gefälschten Impfpässen. Auf diese Weise könnten sich Impfverweigerer und auch weitere Personen etwa möglichen Quarantänepflichten entziehen.

Laut Kölnischer Rundschau wird derzeit gegen drei Tatverdächtige ermittelt, es gibt neun Ermittlungsverfahren. Bei einer routinemäßigen Kontrolle in den vergangenen Tagen soll die Polizei außerdem mehrere Blanko-Impfpässe gefunden haben. Zuletzt waren auch gefälschte Passe mit dem Namen eines Kölner Arztes aufgetaucht, der daraufhin Anzeige erstattet hat.

In sozialen Medien posten viele Menschen aktuell ihren Impfpass, nachdem sie geimpft wurden. Davor wird dringend gewarnt, denn der Pass enthält sensible Informationen, wie etwa die Chargennummer der Impfdosis. Das wiederum kann von Fälschern verwendet werden.

Diese Lockerungen gelten in Köln für Geimpfte

Seit Montag, 3. Mai gibt es in NRW und somit auch in Köln mehrere Lockerungen für Personen, die vollständig geimpft sind.

Vollständig Geimpfte werden künftig Genesenen gleichgestellt. Konkret bedeutet das:

Bei Click & Meet, beim Friseurbesuch und dort, wo man eigentlich einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen muss (z.B. auch körpernahe Dienstleistungen), entfällt diese Pflicht für vollständig Geimpfte.

Das betrifft auch die Testpflicht in Schulen. Außerdem gibt es keine Einreisequarantäne mehr für Geimpfte.

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