Sie war als Service für Besucher am Kölner Dom gedacht. Nun ist die Gepäckaufbewahrung am Roncalliplatz wieder verschwunden. Im Oktober 2024 wurde neben dem Dom-Shop an der Südseite des Doms ein dunkler Container aufgestellt.
Der Grund: Rollkoffer und Trolleys dürfen schon seit Längerem aus Sicherheitsgründen nicht mit in den Kölner Dom genommen werden. Das hatte Besucher, die trotzdem gerne den Dom besuchen möchten, zuletzt häufig vor ein Dilemma gestellt. In der näheren Umgebung gibt es am Hauptbahnhof zwar eine Gepäckaufbewahrung, das ist für kurze Abstellzeiten jedoch umständlich und langwierig.
Der Dom wollte diesen Besuchern mit der Gepäckaufbewahrung einen neuen Service bieten:
„Wir reagieren damit auf den Umstand, dass die Aufbewahrungsmöglichkeiten für Gepäck in der näheren Domumgebung oftmals überlastet sind“, erklärte Dompropst Msgr. Guido Assmann bei der Eröffnung: „Unsere neue Gepäckaufbewahrung bietet Menschen, die mit Koffern und größeren Taschen in der Stadt unterwegs sind, die Möglichkeit, ihr Gepäck sicher, günstig und in direkter Domnähe unterzubringen.
Die Verwahrung eines Gepäckstücks am Dom war für für maximal 2 Stunden möglich und kostete 3 Euro.
Im Frühjahr 2026 ist der Container wieder abgebaut. Wer 2025 hier entlang gegangen ist, hat bereits bemerkt, das hier meist auffällig wenig los war.
Der Dom hat auf Nachfrage bestätigt, dass der Container dauerhaft abgebaut wurde: „Die Gepäckaufbewahrung hat sich für den Betreiber wirtschaftlich nicht gerechnet“, erklärt ein Sprecher.
Viele Kölner hatten die Container-Lösung direkt am Dom kritisch gesehen. Auch wenn der Aufbau in dezenter Farben gehalten war, empfanden sie den Container direkt am Dom als unwürdig.
Aus dem Verliebt in Köln-Shop:Weitere Regeln für den Besuch im Dom:
- Besucher des Kölner Doms werden gebeten, eine der Würde des Gotteshauses angemessene Kleidung zu tragen. Idealerweise sind Schultern und Oberkörper bedeckt.
- Speisen und Getränke sind außerhalb des Doms zu verzehren.
- Im gesamten Domgebäude darf nicht geraucht werden. Dies gilt auch für E-Zigaretten.
Fotoregeln für den Kölner Dom
- Fotografieren (ohne Blitzlicht) und Videoaufnahmen mit überschaubarer technischer Ausstattung sind außerhalb der Gottesdienste für private Zwecke gestattet.
- Die Veröffentlichung von Fotografien und Videos für nicht-private Zwecke – etwa zur kommerziellen und weltanschaulich werbenden Nutzung (auch auf privaten Webseiten oder in sozialen Medien) – ist grundsätzlich vorab genehmigungspflichtig


