Diese Corona-Regeln gelten in Köln für Public Viewing in der Innen- und Außengastronomie zur EM

Ab Freitag, 11. Juni, greift in der Gastronomie in Köln die Inzidenzstufe 1. Weil die Inzidenz fünf Werktage konstant unter 35 lag, sind weitere Lockerungen möglich. Ab Freitag benötigen Gäste in der Innen- und Außengastronomie keinen Test mehr. Das bedeutet auch: Wer in der Gastronomie EM-Spiele gucken will, benötigt keinen negativen Corona-Test mehr. (Das Bild zeigt die Kölner Altstadt während der WM 2006 beim Spiel Deutschland – Polen)

Es gibt es einen mehrstufigen Plan, was wann für die Gastronomie erlaubt ist, wenn die Inzidenzwerte an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen eine bestimmt Grenze unterschreiten (hier lest ihr, was jenseits der Gastronomie bei welchen Werten erlaubt ist)

  • Bei einer Inzidenz von unter 100 darf die Außengastronomie öffnen.
  • Bei einer Inzidenz von unter 50, darf auch die Innengastronomie öffnen.(Foto: Regina Nehmer)
  • Bei einer Inzidenz von unter 35 ist in der Innen- und Außengastronomie kein Test mehr nötig.

Unter welchen Umständen ist Public Viewing zur EM in Köln möglich?

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Die Stadt Köln hat hierzu mehrere Regelungen bekannt gegeben:

  • Auch die späten Spiele (Beginn: 21 Uhr) dürfen in der Außengastronomie gezeigt werden, inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen. Dazu die Stadt Köln: „Sofern Live-TV-Übertragungen der Spiele in Außengastronomien erfolgen, duldet die Stadt Köln diese einschließlich möglicher Verlängerungen und Elfmeterschießen. Danach ist die Live-TV-Übertragung sofort zu beenden.“
  • Vor den Bildschirmen in der Außengastronomie dürfen sich keine Menschentrauben bilden. Die Platzpflicht und der Abstand muss ebenfalls bei Spielen eingehalten werden.
  • Ab 22 Uhr gilt die Nachtruhe. Das Spiel darf draußen geguckt werden, die Stadt weist aber darauf hin, dass „Störungen der Nachbarschaft in einem vertretbaren Rahmen bleiben“. Besonders laute Gegenstände wie Vuvuzelas, Trommeln und Tröten sind verboten.

Diese Strafen drohen bei Missachtung der Corona-Regeln

Für Leute, die die Regeln missachten, kann es sehr teuer werden. Folgende Bußgelder gibt es laut Land NRW:

  • Wer einen gefälschten Test vorlegt, z.B. um in einer Gastronomie zu sitzen, muss 1000 Euro zahlen
  • Wer die Maskenpflicht missachtet, muss 50 Euro zahlen.
  • Wer falsche Kontaktdaten hinterlässt, muss ein Bußgeld von 250 Euro zahlen. (hier seht ihr den ganzen Strafenkatalog)

Welche Regeln gelten für die Gastronomie, wenn die Inzidenz unter 50 liegt?

  • Die Innengastronomie darf wieder öffnen. Hier gilt die Testpflicht (oder geimpft bzw. genesen).
  • Für die Außengastronomie gibt es keine Testpflicht mehr
  • Personen aus drei Haushalten dürfen sich außen ohne Begrenzung und Test treffen. Innen besteht Testpflicht, hier gilt die selbe Anzahl.
  • Sowohl innen als außen sind Treffen von maximal 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten erlaubt.
  • Zusätzlich zu den Personenbegrenzungen dürfen Geimpfte und Genesene am selben Tisch Platz nehmen. Sie zählen nicht zu den Begrenzungen.
  • Wer nicht am Tisch sitzt, muss eine Maske tragen
  • Es gibt innen und außen eine Platzzuweisung.

Die Bedingungen für lecker Kölsch in den Außengastronomie bei einer Inzidenz von unter 100:

Diese Regeln sind jetzt nicht mehr aktuell. Sie gelten nur, falls die Inzidenz wieder über 50 steigen sollte.

  • Gästen muss ein Sitzplatz oder ein Stehplatz, z.B. an der Theke, zugewiesen werden können. Es muss eine Rückverfolgbarkeit gewährleistet sein.
  • Um in der Außengastronomie sitzen zu können, ist eines der drei G nötig: Gäste benötigen entweder einen negativen Test, oder müssen geimpft sein oder von einer Corona-Infektion genesen sein. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein.
  • Das Personal in der Gastronomie ist verpflichtet, mindestens eine medizinische Maske zu tragen und muss sich 2x pro Woche testen lassen.
  • Kinder benötigen bis zum Schuleintrittsalter keinen negativen Corona-Test für den Besuch der Außengastronomie
  • Haltet die Mindestabstände ein zu Personen, mit denen ihr nicht unterwegs seid.
  • Folgende Daten darf das Restaurant für die Rückverfolgbarkeit erfassen: Name, Adresse, Telefon, E-Mail.

Die Regeln für Kölner Museen, Kölner Zoo und Freibäder:

Was ist wann erlaubt und was ist noch verboten?

Achtung: Das bestehende Verweil- und Alkoholkonsumverbot bleibt vorerst noch bestehen. In einer Mitteilung der Stadt Köln heißt es dazu: „In bestimmten Grünanlagen, an den bekannten Hotspots und überall dort, wo eine Maskenpflicht besteht, ist es demnach weiterhin verboten, Alkohol zu konsumieren. Dies gilt selbstverständlich nicht für die Dauer des Besuchs einer zulässigen Außengastronomie.“

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