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Flaschenpost in Köln

Junge (5) wirft Flaschenpost in Rhein und bekommt Post von Kölner Feuerwehr

Erinnert ihr euch, als man früher mit viel Mühe eine Flaschenpost gestaltete, in einen Fluss warf und dann Wochen oder Monate jeden Tag zu Briefkasten lief, um zu sehen, ob sie jemand gefunden hatte? Manchmal kam wirklich eine Nachricht. Und die Gewissheit, dass die Flasche eine große Reise gemacht hat.

So erging es nun auch Thees (5) aus Lüdenscheid. Vor einigen Tagen warf er gemeinsam mit seinem Papa am Rheinauhafen in Köln eine Flaschenpost in den Rhein, die er mit viel Liebe selbst gestaltet hatte. Neben seiner Adresse hatte er eine Schatzkarte hineingelegt, die Flasche verschlossen und in den Rhein geworfen. (Fotos: Verena Bender)

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Die mit einem Korken verschlossene Weinflasche trieb einige Kilometer weiter Richtung Norden, verließ das Kölner Stadtgebiet allerdings nicht. In Höhe der Bastei fischte sie die Kölner Feuerwehr aus dem Rhein. Einige Tage später bekam der Junge aus Lüdenscheid Post – von der Kölner Feuerwehr.

Kölner Feuerwehr antwortet auf Flaschenpost mit einem Brief

In dem Brief schreiben die Kölner Feuerwehrleute: „Heute haben wir bei einer Übung am Rhein deine Flaschenpost in der Nähe der Bastei entdeckt und aus dem Rhein gezogen.“

Weiter heißt es: „Kurz zur Erklärung: WIR sind der Grundlehrgang 01/21 der Berufsfeuerwehr Köln und haben heute gelernt, wie man Menschen, die ins Wasser gefallen sind und nicht selber schwimmen können, wieder ans sichere Ufer bringt. Dabei ist uns deine Flaschenpost in die Hände gefallen.

So etwas besonderes zu finden war eine riesige Freude für uns, auch wenn wir den Schatz auf deiner Karte leider nicht gefunden haben. Trotzdem wollten wir uns kurz bei dir melden, damit du weißt, wo deine Flaschenpost gelandet ist. Vielleicht schreibst du ja nochmal eine?“


Dazu schickten sie ihm noch ein Foto mit den Kameraden des Grundlehrgangs mit. Was für eine schöne Geste und eine wichtige Erinnerung, dass man auch mit kleinen Aktionen besonders in dieser schwierigen Zeit viel bewirken kann.

Den Brief stellte die PR-Beraterin Verena Bender auf das soziale Netzwerk Twitter. Dazu schrieb sie: „Also WIE großartig ist bitte die @Feuerwehr_Koeln ?!? Am Wochenende habe ich mit meinem kleinen 5-jährigen Neffen eine Flaschenpost gebastelt. Er hat sie Sonntag mit meinem Bruder in den Rhein geworfen und heute hatte er diesen Brief im Briefkasten.“

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