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Martinsumzug Köln

Großer Martinsumzug zieht durch die Kölner Altstadt

Nach Halloween kommt St. Martin. Zum traditionellen Fest finden in Köln zahlreiche Martinsumzüge in den Veedeln und in der Stadt statt. Einer der beliebtesten Umzüge ist der Martinsumzug in der Kölner Innenstadt mit der Messe im Kölner Dom.

  • Wann: Am Vorabend des Martinstages, am Freitag, 10. November 2023, beginnt um 17.00 Uhr im Dom der Familiengottesdienst mit Martinsspiel. 
  • Wo: Anschließend zieht der Martinszug mit dem Heiligen Martin auf seinem Pferd an der Spitze und mit vielen bunten Laternen durch die Gassen der Kölner Altstadt zur Kirche Groß St. Martin. 
  • Was noch: An der Kirche Groß St. Martin wird der abschließende Segen gespendet und ‚St. Martin‘ verteilt die traditionellen Weckmänner. (Illustration DALL 3E)

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Warum feiern wir St. Martin?

  • Gedenktag: Der Martinstag am 11. November ist dem Andenken an St. Martin von Tours gewidmet, einen Heiligen der katholischen Kirche.
  • Nächstenliebe: St. Martin ist bekannt für seine Tat, bei der er im Winter seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.
  • Laternenumzüge: Besonders Kinder feiern den Martinstag mit Laternenumzügen, die an das Licht erinnern sollen, das St. Martin in die Welt brachte.
  • Martinsgans: Das traditionelle Essen einer Gans („Martinsgans“) geht auf die Legende zurück, dass sich Martin vor seiner Wahl zum Bischof in einer Gänseherde versteckte und durch ihr Geschnatter entdeckt wurde.
  • Beginn der Fastenzeit: Der Martinstag markiert auch den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten in einigen christlichen Traditionen.
  • Teilen und Gemeinschaft: Der Tag wird auch als Anlass genommen, um zu teilen und Gemeinschaft zu pflegen, was sich in verschiedenen Bräuchen und Traditionen widerspiegelt.
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Wer war St. Martin?

St. Martin von Tours war ein römischer Soldat, der um 316 n. Chr. in Ungarn geboren wurde und später zum Bischof von Tours in Frankreich ernannt wurde. Er ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der frühen christlichen Kirche, berühmt für seine Bescheidenheit und seine Hingabe an die Armen. Die Legende, die ihn am bekanntesten gemacht hat, erzählt, wie er als junger Soldat bei einer Kälteperiode seinen Mantel mit einem unbekleideten Bettler teilte.

Diese Tat der Barmherzigkeit symbolisiert sein Vermächtnis als Patron der Armen und der sozial Benachteiligten. St. Martin wurde wegen seiner Wohltätigkeit und seines Einsatzes für die christliche Nächstenliebe im Jahr 371 zum Bischof geweiht. Sein Festtag, der Martinstag, wird jedes Jahr am 11. November gefeiert und ehrt seinen Geist des Teilens und der Fürsorge.

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