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Ford investiert 1,8 Milliarden Euro in den Standort Köln

Das ist eine gute Nachricht für den Standort Köln: Der Autobauer Ford hat angekündigt, seine geplanten Investitionen in den Standort Köln auf 1,8 Milliarden Euro zu verdoppeln. In Köln sollen künftig zwei neue Elektroautos gebaut werden. Noch in diesem Jahr wird laut Ford ein mittelgroßer, fünfsitziger Sport-Crossover (SUV) vorgestellt und ab 2023 im Kölner Werk gebaut.

Ein zweites vollelektrisches Auto soll ebenfalls am Kölner Standort gebaut werden, wie Ford nun bekannt gab. Innerhalb von sechs Jahren sollen in Köln so satte 1,2 Millionen Elektro-Autos in Köln gebaut werden.

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Ford in Köln – so geht es weiter

Für den Ford-Standort Köln ist das ein gutes Zeichen. Bislang wird hier der Ford Fiesta gebaut. Das Ende der Verbrenner in diesem Segment ist mittelfristig jedoch absehbar und für das wenig renditestarke Modell wird es keinen Nachfolger geben. Der Fiesta wird seit 1979 in Köln produziert. Täglich rollen in Köln 1120 Fiesta vom Band.

Klar ist, dass es für den Kölner Standort dann Alternativen für die Zukunft braucht. Den Zuschlag für das erste Elektrofahrzeug in Köln hatte Köln bereits bekommen. Dass nun auch ein zweites Fahrzeug in Köln gebaut wird, stärkt den Standort Köln zusätzlich. Das Ziel von Ford ist es, ab 2026 jahrlich rund 600.000 Elektrofahrzeuge in Europa zu verkaufen. Auch die Montage der Batterie soll künftig in Köln angesiedelt werden.


Die Geschichte von Ford in Köln

Fort beschäftigt in Köln fast 15.000 Mitarbeiter und hat einen entsprechend hohen Stellenwert in der Stadt. Bis zum Jahr 2036 sollen am Kölner Standort ausschließlich elektrische Modelle produziert werden. Ford ist seit fast 100 Jahren in Köln-Niehl ansässig. Es war Konrad Adenauer, der 1929 den Umzug von Ford in Deutschland von Berlin nach Köln einfädelte. 1930 kam Henry Ford persönlich zur Eröffnung des Werkes nach Köln. In Köln sind bis heute 19 unterschiedliche Baureihen und mehr als 17,5 Millionen Ford-Modelle vom Band gelaufen.

Es war auch Ford in Köln, das die ersten Gastarbeiter 1961 nach Deutschland holte. In Deutschland herrschte damals Vollbeschäftigung und Deutschland schloss mit der Türkei ein Anwerbeabkommen. Es war der Grundstein für die türkische Community in Köln.

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