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Dreierkette Köln

1. FC Köln nach dem Union-Doppel: Hui oder pfui?

Ein Punkt in Berlin, ein besonderer Moment für die El-Mala-Brüder – und trotzdem viele Fragen zum Spiel des 1. FC Köln: Nach dem 1:1 bei Union Berlin diskutieren Gastgeber Martin Schlüter, Paveier-Musiker Sven Welter und FC-Fan Rolf Strauch im FC-Podcast „Dreierkette Köln“ über fehlende spielerische Entwicklung, den Einfluss des Trainers und neue Hoffnung durch Said und Malek El Mala.

Malek hatte am Sonntag (1. November) bei seinem Bundesligadebüt nach einer Hereingabe seines Bruders den Ausgleich erzielt. Die Freude darüber kann in der Podcast-Runde die Kritik am Kölner Auftritt jedoch nicht verdrängen.

Martin vermisst die Entwicklung im FC-Spiel

Martin Schlüter sieht im Auftritt in Berlin eine Fortsetzung der Schwierigkeiten aus dem vorherigen Ligaspiel gegen Schalke:

„Ich habe gestern gedacht, dass das Spiel gegen Schalke weitergeht. Da frage ich mich schon am 8. oder 9. Spieltag, wo ist die Entwicklung, die versprochen wurde, dass man ein Fußballspiel gewinnen will? Wir haben nach der letzten Podcast Folge Kritik bekommen. Das wäre nur noch negativ. Man müsse Geduld haben und auf Kontinuität setzen. Aber man kann auch ein Fußballspiel auf Bundesliga-Niveau erwarten. Das hat der FC gestern nicht gezeigt.“

Rolf fehlt die Energie von der Seitenlinie

Rolf fehlt eine sichtbare Reaktion auf die Probleme auf dem Platz:

„Der Trainer strahlt nach wie vor überhaupt nichts aus, an Energie von draußen. Die Mannschaft geht auf den Platz und du denkst, es ist wenig. Klar haben die sich nachher reingehackt, aber da fehlt es an so vielen Sachen. Der Trainer greift für mich nicht ins Spiel ein. Ich habe das Gefühl, der findet während des Spiels nicht statt. Er hat seinen Plan, aber während des Spiels kriegst du nichts mit und du merkst keine Veränderung.“

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Sven sieht Stabilität – aber zu wenig Verbindung nach vorne

Sven erkennt derweil Fortschritte in der Defensive:

„Ich finde, dass das hinten auch sehr ordentlich läuft. Für Kölner Verhältnisse fast schon zu stabil. Mir fehlt die Idee der Bindung zwischen den Ketten. Das ist für mich ein großes Problem. Von außen betrachtet, wenn man sich das lange anguckt, wirkt das leider sehr konzeptlos. Dieser Eindruck wird gegen eine Mannschaft wie Union Berlin einfach verstärkt. Dann macht das Zugucken echt Schmerzen.“

Warum die El-Mala-Brüder Hoffnung machen

Eine positive Geschichte liefert der gemeinsame Auftritt von Said und Malek El Mala. Was die beiden nach ihrem besonderen Nachmittag selbst sagten, lest ihr hier: Die El-Mala-Brüder über ihr gemeinsames Bundesliga-Debüt.

Sven sieht darin auch eine Chance für die Stimmung rund um die Mannschaft:

„Ich glaube, das sind auch die Geschichten, die der FC braucht. Um diese Euphorie, die es in Köln grundsätzlich immer gibt, aufrechtzuerhalten oder vielleicht sogar noch anzuzünden. Die Nummer mit den beiden El-Mala-Jungs finde ich einfach eine schöne Geschichte. Das sind zwei Jungs, die offensichtlich sehr aneinander hängen. Wenn die zusammen am Platz stehen, setzt das Energie frei. Das überträgt sich auch auf den Rest des Kaders.“

Rolf wünscht sich weitere gemeinsame Einsätze der Brüder:

„Genauso sehe ich es auch mit dem Malek. Lass den Malek mal spielen. Der Said gibt nochmal 100% mehr.“

Hier könnt ihr die ganze Folge hören

Lesetipp: Auch in einer früheren Folge beschäftigte sich die Dreierkette mit Said El Malas Stärken und seiner Entwicklung: Was sein Individualtrainer mit ihm übt.

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