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Dicke Pitter-Jubiläum: Hier kann man das Glockenkonzert nachschauen

Sein Klang ist unverwechselbar. Für Kölner ist es ein Stück Heimat. Am 5. Mai 2023 feiert der Dicke Pitter sein 100-Jähriges Jubiläum. In diesem Rahmen findet am Abend des 5. Mai ab 20 Uhr ein einstündiges Konzert des Kölner Glockengeläuts sein.

Das Kölner Glockengeläut im Südturm und im Vierungsturm wird dann unter anderem gemeinsam läuten. Es wird aber auch ein Solo der Petersglocke geben.

Ein einmaliges Erlebnis, bei dem jeder Kölner zuhören kann. 

(Foto Petersglocke: Raymond Spekking CC BY-SA 4.0)

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Glockenkonzert auf YouTube nachschauen

Wer nicht selbst vor Ort dabei sein kann, wird das Konzert auch am Computer verfolgen können: „Das Glockenkonzert wird live aus den beiden Glockenstühlen des Kölner Domes gestreamt und u.a. auf DOMRADIO.DE übertragen. Die Menschen auf dem Roncalliplatz können das Geschehen im Glockenstuhl also z.B. von ihrem Smartphone aus verfolgen“, sagt ein Sprecher des Kölner Doms.

Der Live-Stream des Glockenkonzerts auf auch weiterhin abrufbar, man kann es also problemlos nachschauen. Klickt dafür bitte auf diesen Link, dann gelangt ihr zum Video auf YouTube.

Vor Ort am Dom kann jeder das Konzert am Dom kostenlos verfolgen. Die Domplatte ist normale zugänglich: „Wir empfehlen, einen Platz aufzusuchen, von dem man sowohl die Glocken im Südturm als auch die des Vierungsturmes hören kann. Auf dem gesamten Roncalliplatz ist das z.B. gut möglich.“

Das Konzert ist ein sechs Teilen geplant:

Glockenkonzert „Die Symphonie des Kölner Domgeläutes“: Der Ablauf

  • I – Ouvertüre: Die Pretiosa und das spätmittelalterliche Großplenum
  • II – Jubilarin: Solo der Petersglocke
  • III – Geschenk: Die Klaraglocke stellt sich ihren neuen Nachbarinnen im Vierungsturm vor
  • IV – Sommerdreikönige: Kombinationen auf Basis der Dreikönigenglocke und der Speciosa
  • V – Hochfestliche Klänge: Kombinationen auf Basis der Pretiosa und der Petersglocke
  • VI – Finale: Das Tutti aller zwölf Domglocken in ungewohnter Folge

Wenn zum Finale alle zwölf Glocken zu hören sind, wird das in einer Reihenfolge geschehen, wie es sonst nie der Fall ist. Den Anfang macht die Klaraglocke (die kleinste Glocke des Glockengeläuts), die Petersglocke wird als letzte Glocke einstimmen, wodurch der Effekt des Dicken Pitters nochmal verstärkt wird.

Nach dem Glockenkonzert findet ab 21 Uhr auf dem Roncalliplatz direkt vor dem Dom ein öffentlicher Glockenguss statt. Es werden mehrere Glocken gegossen, darunter eine Glocke für die Elendskirche in Köln (hinter St. Johann Baptist an der Severinsbrücke).

Das Kölner Glockengeläut: Klaraglocke kommt hinzu

Das Kölner Glockengeläut wird künftig aus zwölf Glocken bestehen. Denn zum Jubiläum des Dicken Pitter wird die Klaraglocke aus dem Jahr 1621 wieder im Dom aufgehängt. Sie ist vergleichsweise klein (48,6 Zentimeter Durchmesser) und wiegt 70 Kilogramm. Im Vierungsturm befinden sich dann vier Glocken, im Südturm des Doms sind es acht Glocken.

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Europäische Glockentage

Die bisherigen Glockentage hat es 1985 in Frankfurt, 1997 in Erfurt und 2004 in Karlsruhe gegeben. Die Tage sollen ein Interesse bei den Menschen für den Klang der Glocken wecken. Wie ginge das besser als in Köln, wo der Klang des Dicken Pitters für viele Kölner ein wohliges Heimatgefühl auslöst.

Bis zum 7. Mai ist im Domforum außerdem die Ausstellung über ein Jahrhundert Dicke Pitter zu sehen. Diese Ausstellung ist vom 24.6. bis zum 6.8. noch einmal im Foyer des Domforums zu sehen.

Das gesamte Programm zum Europäischen Glockentag seht ihr auf dieser Seite.

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