Nach dem gelungenen Saisonstart hat der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart einen deutlichen Dämpfer kassiert. Beim 1:4 offenbarte der FC vor allem in der Defensive große Probleme – zur Pause hätte die Partie sogar bereits entschieden sein können.
In der neuen Folge der „Dreierkette Köln“ sprechen Host Martin Schlüter, Dan Dickkopf und Gast Oliver Hack darüber, ob lediglich eine neu formierte Mannschaft Lehrgeld bezahlt hat oder ob sich bereits ein grundsätzliches Problem abzeichnet. Was sagt die Runde zu Neuzugang Mikey Moore und mit Blick auf das Bremen-Spiel?
Martin:
„Moore hat direkt sehr viel Hoffnung gemacht. Da waren sofort Schwung und Kreativität drin – das sah richtig gut aus. Wenn man sich Moore, El Mala und Heský miteinander oder nacheinander vorstellt, kann das in dieser Saison noch viel Freude bereiten.“
Dan:
„Was Mikey Moore bei seinem ersten Einsatz praktisch ohne richtige Trainingszeit gezeigt hat, macht offensiv richtig Hoffnung. Wenn dann auch die zuletzt fehlenden Spieler zurückkommen, kann vorne richtig viel passieren. Hinten müssen wir dafür aber dringend stabiler werden.“
Oliver:
„Die Ansätze von Mikey Moore waren richtig stark, deshalb kann man da voller Hoffnung sein. Besonders das Zusammenspiel mit El Mala könnte sehr interessant werden. Ich würde Moore zentral einsetzen, weil uns dort bislang die Kreativität fehlt.“
Das sagt die Runde mit Blick aufs Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr):
Martin:
„Das Spiel gegen Werder Bremen ist enorm wichtig, weil wir uns auf Augenhöhe bewegen. Wenn du gewinnst und anschließend sechs Punkte hast, bekommst du erst einmal Ruhe für die kommenden Wochen. Ich hoffe auf ein stabiles Spiel des FC und tippe auf ein 2:0.“
Dan:
„Vor dem Wochenende hätte ich gesagt: Bremen ist der beste Gegner, den man sich zu Hause wünschen kann. Der 3:1-Sieg gegen Leipzig hat mich allerdings etwas erschreckt. Trotzdem sehe ich beide Mannschaften auf Augenhöhe und bin wegen unserer Heimstärke optimistisch – ich tippe auf ein 3:2.“
Oliver:
„Wir müssen dieses Spiel gewinnen, weil Werder für mich ein direkter Konkurrent ist. Mit den 50.000 Fans im Rücken sollten wir unsere Heimspiele gegen solche Mannschaften ziehen. Vorne werden die Jungs zaubern, hinten sind wir noch nicht ganz eingespielt – deshalb tippe ich auf ein 4:2.“
Außerdem diskutiert die Runde über die fehlende Härte im Kölner Mittelfeld und die überraschend geringe Rolle von Rav van den Berg. Dazu geht es um den spektakulären Zusammenbruch von Borussia Mönchengladbach gegen Elversberg, den Fehlstart des HSV, ein unerfreuliches Erlebnis im FC-Fanshop und die Frage, ob der FC diesmal wirklich das Zeug dazu hat, sich dauerhaft in der Bundesliga zu stabilisieren.
Hier könnt ihr die gesamte Folge der Dreierkette Köln hören:


