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Coronavirus: Köln verbietet Zusammenkünfte von mehr als 2 Personen

Die Stadt Köln macht ernst und verbietet ab sofort Ansammlungen von mehr als zwei Personen außerhalb der Familie.

Am Wochenende wird das Ordnungsamt besonders an beliebten Treffpunkten unterwegs sein und konsequent alle Gruppen auflösen.

„Bei Nichtbefolgen dieser Regelung droht nicht nur ein empfindliches Bußgeld, sondern kann aufgrund des Infektionsschutzgesetzes auch ein Straftatbestand erfüllt sein“, warnt die Stadt Köln in einer Mitteilung.

„Wer das nicht begreift, gefährdet die Freiheit aller“, sagt Köln Stadtdirektor Stephan Keller.

Kölns OB Henriette Reker hatte sich noch am Tag zuvor an die Kölnerinnen und Kölner gewandt und sie eindringlich aufgefordert, zuhause zu bleiben.

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In allen städtischen Unterkünften für Geflüchtete sind Besuche außerdem ab sofort untersagt. Dies geschehe, um die Personen bestmöglich zu schützen.

Die Zahl der Infektionen in Köln steigt derweil weiter an. Stand Freitag, 20.03., gab es 679 bestätigte Corona-Fälle. Sieben Menschen befinden sich auf der Intensivstation.

Wer aus einem Risikogebiet zurück nach Köln kommt, soll sich außerdem dringend in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Zu den Risikogebieten zählen:

Italien, Iran, Provinz Hubei in China, die Provinz Gyeongsangbuk-do in Südkorea, die Region Grand Est in Frankreich, Tirol, Madrid und USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York)

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